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Abbruchgründe im Online-Shop: Komplex aber berechenbar

04.02.20, Haydar Yüce

Jeder Shop-Betreiber, der seine Kunden verstehen möchte, macht sich Gedanken über die Kaufabbrecher seines Online-Shops. Doch warum brechen die Kunden im Online-Shop den Warenkorb ab? Weil die Gründe für Warenkorbabbrüche so vielfältig wie die Kunden selbst sind, ist die Versuchung groß, das Phänomen als unberechenbar abzustempeln. Die schlechte Nachricht: Die Gründe für Warenkorbabbrüche sind und bleiben komplex. Die gute Nachricht: Sie sind dennoch berechenbar. 

 

Warum brechen Kunden im Online-Shop den Warenkorb ab?

Eine Aufschlüsselung der Abbruchgründe in Kategorien und zeitliche Abfolgen bricht den Mythos “Kaufabbrecher” in ein erklärbares Phänomen auf, wodurch sich sinnvolle operative Aktivitäten ableiten lassen. Zunächst muss also die Frage nach den Abbruchgründen beantwortet werden, um im Anschluss Warenkorbabbrüche zu verhindern. Abbruchgründe sind entweder technischer oder psychologischer Natur.

 

1. Technische Gründe für einen Warenkorbabbruch

Mögliche technische Gründe liegen sowohl vor Beginn des Checkout-Prozesses als auch während des Checkout-Prozesses vor.

 

A. Vor dem Checkout

Kaufabbrüche finden häufig schon vor dem eigentlichen Checkout-Prozess statt. Gründe hierfür sind vor allem…

  • Fehlerhafte Seiten
  • Fehlende Informationen
  • Fehlende Produkte
  • Mangelhafte User Interface- (UI) und User Experience-Design (UX)
 

B. Während des Checkouts

Befindet sich der Shop-Besucher bereits im Checkout, steigt die Wahrscheinlichkeit zum Kaufabschluss. Der Checkout-Prozess beginnt im Warenkorb und endet nach erfolgreicher Bestellung. Auch unmittelbar im Warenkorb finden Kaufabbrüche statt. Damit es zum Kaufabschluss kommt, müssen Shop-Betreiber zunächst die Abbruchgründe während des Checkouts erkennen:

  • Checkout-Prozess mit mehr als 5 Schritten
  • Späte Preisgabe wichtiger Informationen (z.B. Versandkosten und Bezahlmöglichkeiten)

 

2. Psychologische Gründe für einen Warenkorbabbruch

Obwohl die psychologischen Abbruchgründe subjektiver Natur und abhängig vom jeweiligen Kunden sind, können Online-Shops auf sie Einfluss nehmen. Relevante psychologische Abbruchgründe sind:

  • Fehlen einer Bestellmöglichkeit als Gast
  • Ungünstige Platzierung des Eingabefeldes für Gutscheincodes
  • Geringes Vertrauen in den Online-Shop

 

Im E-Book “Abbruchgründe – komplex aber berechenbar” erfahren Sie, wie genau die Abbruchgründe entstehen und was für Auswirkungen sie auf einen Online-Shop und seine Besucher haben. Basierend auf dieser Grundlage entwickeln Sie ein besseres Verständnis für Ihre Kunden und können Warenkorbabbrüche erfolgreich verhindern.

 

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  • Warum Shop-Besucher den Kauf abbrechen
  • Zu welchen Zeitpunkten der Kauf abgebrochen wird
  • Wie Kaufabbrüche trotz ihrer Komplexität berechenbar werden

 

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