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Warenkorbabbrecher im Online-Shop: Das vernachlässigte Potential

30.07.19, Harald Neuner

Verlassene Warenkörbe bedeuten für Online-Shops nicht nur verpasste Umsätze. Mittel- und langfristig versäumen Online-Shops durch eine zu hohe Kaufabbruchrate den Aufbau von Bestandskunden und die Imagestärkung der eigenen Marke.

Potential Kaufabbrecher

Ca. 70% der Besucher eines Online-Shops brechen den Einkauf mit gefülltem Warenkorb ab. Für Online-Shops bedeutet das: Marketingaktivitäten und die damit verbundenen Kosten entfalten nicht ihr volles Potential, solange die Kaufabbrecher nicht zurückgewonnen werden.

Kaufabbrecher zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass sie bereits Interesse am Kauf gezeigt haben. Sie müssen also nicht kostenaufwändig auf den Online-Shop aufmerksam gemacht, sondern lediglich vom Kauf überzeugt werden. Folglich ist es an keinem anderen Punkt der Customer Journey einfacher, kostengünstiger und erfolgversprechender, durch geeignete Maßnahmen die Conversion-Rate signifikant zu steigern. 

Den Kundenwert steigern

Die Kontaktaufnahme zu Warenkorbabbrechern führt zum Aufbau von Bestandskunden und somit zur erheblichen Steigerung des Kundenwerts. Da das Segment der Wieder- und Stammkäufer trotz seiner relativ geringen Größe für 41% des Umsatzes sorgt, ist eine Investition in dieses Segment äußerst lohnenswert. Der Customer Lifetime Value (CLV) misst den Kundenwert realitätsnah. Mit dieser Kennzahl wird die Geschäftsbeziehung in ihrer Ganzheit betrachtet, indem vergangene und zukünftige Einnahmen und Ausgaben berücksichtigt werden. 

Erfahren Sie im ersten Teil der Reihe “Kaufabbrecher im Online-Shop” mehr über das Potential von verlassenen Warenkörben und wie genau sich die Rückgewinnung von Kaufabbrechern auf den Kundenwert auswirkt. Zum eBook.

 

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