Conversion Rate steigern im Online-Shop: So geht’s!

Conversion Optimierung in Online Shops
Autor: Harald Neuner // 18min

Mit der Conversion Rate erfolgreicher im Online-Handel? Mehr Kunden, steigende Bestellungen und höhere Umsätze: Indem Sie die Conversion Rate steigern, nehmen Sie einen riesigen Einfluss auf den Erfolg Ihres Online-Shops. Die Conversion Rate wird nicht einfach nur optimiert, damit sie steigt, sondern vielmehr, weil die Steigerung der Conversion Rate konkrete betriebswirtschaftliche Kennzahlen positiv beeinflusst.

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Das Wichtigste in Kürze

Zusammenfassung & Erkenntnisse

Wir erklären in diesem Artikel die Bedeutung und Methoden zur Steigerung der Conversion Rate in Online-Shops. Der Artikel hebt hervor, dass eine Conversion Rate Optimierung (CRO) essentiell für eine Umsatzsteigerung und einen hohen Return-on-Investment (ROI) ist. Durch die Analyse von Micro- und Macro-Conversions identifizieren Online-Händler Optimierungspotenziale, um Nutzererfahrungen zu verbessern und Kaufabbrüche zu minimieren. Eine Conversion Rate Optimierung konzentriert sich u.a. auf ein benutzerfreundliches Design, Maßnahmen zur Vertrauensbildung, qualitative Produktdarstellungen sowie die Anwendung spezialisierter Conversion-Tools. Eine kontinuierliche Anpassung und Optimierung sind der Schlüssel zum Erfolg in einem dynamischen Umfeld.

Warum ist die Conversion Rate so wichtig?

Je größer der Anteil der Käufer in Relation zur Gesamtzahl der Shop-Besucher ist, desto höher ist auch die Rentabilität von Marketing-Maßnahmen, die diese Shop-Besucher auf einen Online-Shop aufmerksam machen. Eine steigende Conversion Rate führt dementsprechend neben einem höheren Umsatz außerdem zu einer höheren Rentabilität von Marketing-Investitionen. In diesem Beitrag haben wir alles rund um das Thema Conversion Rate steigern kompakt zusammengefasst.

Was ist eine Online Conversion im E-Commerce?

Eine Conversion bedeutet im E-Commerce letzten Endes einen erfolgreichen Kaufabschluss. Die Conversion Rate drückt in konkreten Zahlen aus, wie oft eine gewünschte Handlung ausgeführt wird und misst damit die Effizienz von Maßnahmen. Dem Hauptziel gehen jedoch einige Zwischenziele voraus, die den Kunden Schritt für Schritt zur eigentlich gewünschten Handlung führen. Man spricht hier statt von der Conversion Rate von Macro- bzw. Micro-Conversions.

Um ein Beispiel für so eine Micro-Conversion zu nennen: Bevor ein Shop-Besucher einen Kauf tätigt und damit für eine gute Conversionrate sorgt, muss er zunächst auf die Produktseite gelangen und etwas in den Warenkorb legen.

Entstehung der Macro Conversion (User schließt Einkauf ab und konvertiert zum Kunden). Beispiel: Drei verschiedene Micro Conversions: Klick auf die Produktseite, Klick auf den Warenkorbbutton, Checkout und der finale Abschluss des Einkaufs.

Die Messung nicht nur der Marco Conversion Rate, sondern auch der unterschiedlichen Micro Conversion Rates hat den Vorteil, dass Sie dadurch Optimierungspotenziale offenlegen. Diese würden Ihnen bei der reinen Betrachtung der Conversion Rate verloren gehen.

Das hat einen ganz einfachen Grund: In der Regel ist es so, dass die Micro Conversions viel höher sind als die eigentliche Macro Conversion. So legen Webseiten-Besucher beispielsweise oft Produkte in den Warenkorb, ohne den Kaufprozess abzuschließen. Erhöhen sich die Micro Conversions, ohne dass die Macro Conversion Rate mitzieht, können Shop-Betreiber schnell eingreifen und identifizieren, wo genau die Besucher ihren Einkauf abbrechen. So schaffen es Online-Händler, die Conversion Rate zielgerichtet zu steigern.

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Conversion Rate steigern: 10 Tipps für Online-Shops

Möchten Sie die Online Conversion Rate steigern, stehen Sie vor einer Vielzahl an Möglichkeiten. Während einige Maßnahmen für die Optimierung global für den gesamten Online-Shop gelten (z.B. Verbesserung der Ladezeiten), beziehen sich andere Maßnahmen der Conversion Rate Optimierung auf bestimmte Unterseiten bzw. Berührungspunkte im Online-Shop. Je nachdem, wo die Schwächen in Ihrem Online-Shop liegen, bieten sich diese 10 Optimierungsmaßnahmen an, die garantiert die Conversion Rate steigern.

10 Tipps zur Steigerung der Conversion Rate in Online-Shops (Inhalt im Text beschrieben)

1. Abbruchrate verringern

Um die Conversion Rate zu steigern, sollten Sie Kaufabbrüche vermeiden. Besucher gelangen auf eine Seite, finden das passende Produkt, legen es in den Warenkorb – und brechen den Kaufprozess abrupt ab. Abgebrochene Warenkörbe sind für Shop-Betreiber besonders ärgerlich, da der Kauf meist nur einen Klick entfernt ist und lassen natürlich auch die Conversion Rate sinken. Manchmal liegt es am Online-Shop, oft aber auch an der spezifischen Situation, in der sich der Besucher befindet (z.B. Ablenkung durch eine WhatsApp Benachrichtigung).

Genau hier liegt das Potenzial der Verringerung der Abbruchrate und damit der Optimierung der Conversion Rate: Je weiter hinten sich der Nutzer im Conversion Funnel befindet, desto höher ist die Kaufwahrscheinlichkeit. Machen Sie sich diesen Umstand zunutze und steigern Sie dadurch die Conversions in Ihrem Online-Shop. uptain als All-in-One Tool zur Verringerung der Abbruchrate hat für jedes Szenario im Rahmen der Conversion Steigerung die passende Lösung:

  • Newsletter Popups generieren qualitative Abonnenten und wandeln dadurch interessierte, aber nicht kaufbereite Shop-Besucher in wiederkehrende zahlende Stammkunden um. Nutzen Sie diese Kraft für Ihre Conversion Rate.
  • Exit Intent Popups verhindern Kaufabbrüche in dem Moment, in dem sie stattfinden. Kurz bevor der potenzielle Warenkorbabbrecher den Shop verlässt und Ihre Conversion Rate reduziert, erscheint ein individuell auf den Abbrecher zugeschnittenes Fenster.
  • Warenkorbabbruch-Mails holen Warenkorbabbrecher nach einem bereits erfolgtem Kaufabbruch zurück in den Kaufprozess und sorgen dafür, dass der Abbrecher seinen Einkauf problemlos durchführt, sodass auch Ihre Conversion Rate steigt.
Beispiel-Warenkorbabbrecher-Mail zum Thema Gutscheincodes. Daneben ein Zielgruppenavatar mit Wertangaben zu technischer Affinität, Preis-Sensibilität und Service-Bedürftigkeit

Lesen Sie den Warenkorbabbrecher-Leitfaden, um Kaufabbrecher zu verstehen und die Abbruchrate erfolgreich zu minimieren.

2. Benutzerfreundliche Navigation und Suchfunktion bieten

Stellen Sie mit der richtigen Orientierung sicher, dass Ihre Conversion Rate steigt. Die Navigation gibt dem Besucher im Online-Shop Orientierung – ob er nun gezielt nach einem bestimmten Produkt sucht oder nur stöbert. Ist die Navigation hingegen nicht auf die Nutzerbedürfnisse und -erwartungen ausgerichtet, so wird der User genervt den Shop verlassen.

Um dieses Szenario zu vermeiden und die Conversion zu verbessern, braucht es eine benutzerfreundliche Navigation und eine fehlertolerante Suchfunktion. Um eine gute Conversion Rate zu erhalten, gehört nicht nur eine Navigationsleiste, sondern auch die Breadcrumb– sowie die kontextbezogene Navigation dazu. Diese verbessern das Shopping-Erlebnis und die Nutzerfreundlichkeit ganz im Sinne der User Experience. Was passiert? Ihre Conversion Rate steigt durch eine simple Anpassung, denn dem Webseitenbesucher wird dadurch die Suche nach einem gewünschten Produkt oder einfach nur das Stöbern erleichtert.

 

3. Vertrauen der Besucher gewinnen

Ein altbewährtes Mittel: Schaffen Sie Vertrauen und steigern Sie automatisch Ihre Conversion Rate. Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind bedeutende Kauffaktoren im E-Commerce und so auch für eine gute Conversion Rate. Bauen Sie unbedingt Vertrauen auf, indem Sie Glaubwürdigkeit signalisieren, denn die Hürde, die Webseite zu verlassen und einen anderen Shop zu besuchen, ist im E-Commerce sehr gering. Haben Sie einmal das Vertrauen der Seitenbesucher in Ihren Online-Shop gewonnen, steht der Conversion Rate Steigerung nicht mehr viel im Weg. Shop-Betreibern bieten sich gleich mehrere Maßnahmen an, um Vertrauenswürdigkeit zu signalisieren:

  • Geläufige Gütesiegel
  • Produktbewertungen
  • Social Media Präsenz
  • Service-Orientierung
  • SSL-Verschlüsselung

 

4. Conversion-Rate Optimierung mit verbesserten Artikelbeschreibungen

Indem Sie Ihre Inhalte verbessern, steigt Ihre Conversion Rate. Produkt- bzw. Artikelbeschreibungen sind Teil der Disziplin Content-Marketing und üben einen beachtlichen Einfluss auf die Conversion Rate eines Online-Shops aus. Da wir beim Online-Shopping das Produkt nicht physisch vor uns liegen haben, brauchen wir idealerweise eine detailgenaue Beschreibung.

Mithilfe eines optimierten Textes überzeugen Sie Interessenten von dem Produkt und stellen eine gute Conversion Rate sicher. Hierfür sollten insbesondere die Mehrwerte und Vorteile in den Vordergrund rücken. Die Kaufentscheidung und damit die Conversion Rate lässt sich durch guten, detailgetreuen Content stark beeinflussen. Fragen, die Sie für die Conversion Rate Optimierung innerhalb der Produktbeschreibungen beantworten können:

  • Wie fühlt sich der Stoff des Pullovers an?
  • Wie groß ist die Kaffeemaschine im Detail?
  • Wie laut ist der Föhn?

Finden Sie heraus, wie Sie die perfekte Artikelbeschreibung verfassen.

5. Conversions steigern mit optimierten Produktbildern

Nutzen Sie das Potential von optischen Reizen für die Optimierung Ihrer Conversion Rate, denn Produktbilder unterstützen die Produktbeschreibung visuell. Egal wie detailgetreu eine Beschreibung ist – wir brauchen Bilder und Videos, um visuelle Eigenschaften wie Farbe, Form und Textur einzuschätzen. Professionell umgesetzt, steigern die Bilder die Kauflaune, sodass auch die Conversion Rate steigt. Sie sollten bei der Platzierung von Produktbildern zur Steigerung der Conversion Rate jedoch einiges beachten:

  • Hoher Informationsgehalt: Das Produktbild, das Sie zur Verbesserung der Conversion Rate auswählen, sollte alle möglichen Fragen, die sich ein Interessent stellen könnte, beantworten. Die Fragen variieren von Produkt zu Produkt. So sind beispielsweise bei Klamotten oft die Farbe und Passform relevant. Im Idealfall hat der Interessent die Gewissheit, dass er alles Nötige über das Produkt weiß.
  • Hohe Auflösung: Der potenzielle Käufer möchte das Gefühl haben, das Produkt in den Händen zu halten. Um das Einkaufserlebnis zu stärken, brauchen Sie für die Conversion Rate Optimierung Bilder mit hoher Auflösung, die die Details zum Vorschein bringen (z.B. Stoff bei Kleidung und Verarbeitung bei elektronischen Artikeln).
  • Wechselnde Perspektiven: Sorgen Sie dafür, dass Sie das Produkt von mehreren Perspektiven zeigen. Die Innenseite von Rucksäcken und Koffer sind kaufentscheidend und damit relevant für eine gut Conversion Rate. Bei Klamotten kann ein Zoom auf den Stoff von der Qualität überzeugen.

 

Erfahren Sie, wie Sie überzeugende Produktbilder erstellen.

 

6. Kundenkommunikation personalisieren

Indem Sie Ihre Kundenkommunikation personalisieren, schaffen Sie das Potential für eine gute Conversion Rate. Jeder Kunde ist in seinen spezifischen Wünschen und Bedürfnissen einzigartig. Gute Verkäufer im stationären Handel erkennen deshalb recht schnell, wie man mit einem Kunden umgehen sollte und ob der Kunde gesiezt oder geduzt werden soll. Maßgeblich hängt damit auch die Conversion Rate zusammen. Eine statische Kommunikation wirkt dagegen schnell unangemessen.

Im E-Commerce sind es spezialisierte Algorithmen, die mit Hilfe intelligenter Datenverarbeitung erkennen, welche Kommunikationsart der Kunde bevorzugt. Der uptain® ALGORITHMUS ermöglicht eine Kommunikation, die individuell auf den einzelnen Kaufabbrecher zugeschnitten ist und so für eine steigenden Conversion Rat sorgt. Die Exit Intent Popups, Warenkorbabbruch-Mails und Newsletter Slide-Ins garantieren so den bestmöglichen Erfolg bei der Reduzierung Ihrer Abbruchrate und der Verbesserung der Conversion Rate – egal, ob sich der Besucher auf einer Landingpage, einer Produktseite oder im Warenkorb befindet.

 

7. Newsletter Abonnenten generieren

Durch Newsletter Abonnenten die Conversion Rate optimieren? Auf jeden Fall! Eine nachhaltige Methode, mit der Online-Händler die Conversion Rate steigern, ist die Generierung von qualitativen Newsletter Abonnenten. In jedem Online-Shop landen täglich interessierte, aber noch nicht kaufbereite Besucher. Das ist völlig normal und dennoch für Ihre Conversion Rate maßgeblich.

Es handelt sich hierbei um potenzielle zahlende Kunden, die nur noch von dem Shop und seinen Produkten überzeugt werden wollen. Überzeugen Sie unbekannte Besucher von einem Newsletter Abonnement, so können Sie diese mithilfe eines Newsletters in Stammkunden konvertieren und so gezielt und mit vergleichsweise wenig Aufwand die Conversion Rate steigern.

Doch wie überzeugen Sie Besucher von einem Newsletter Abonnement? Geben Sie jedem Besucher den individuell passenden Anreiz. Für die Generierung von Newsletter Leads bieten sich folgende Anreize an:

  • Gutscheine für diejenigen, die preissensitiv sind
  • Exklusivität für diejenigen, die auf der Suche nach Vorteilen sind
  • FOMO (Angst etwas zu verpassen) für diejenigen, die neugierig sind und nichts verpassen wollen

 

Erfahren Sie, wie Sie erfolgreich qualitative Newsletter Abonnenten gewinnen.

8. Conversion Rate optimieren mit Social Proof

Steigern Sie Ihre Conversion Rate mit dem „sozialen Nachweis“. Ob im Privaten oder beim Einkauf, wir greifen immer wieder gerne auf die Erfahrungen anderer zurück. Was das mit Ihrer Conversion Rate zu tun hat? Social Proof bedeutet auf deutsch übersetzt „sozialer Nachweis“ und beschreibt das Phänomen, dass wir auf die Bewertungen und Erfahrungen unserer Mitmenschen vertrauen. Es gilt die Regel: Je näher wir einer Person stehen und je mehr Expertise eine Person hat, desto mehr Vertrauen wir auf ihre Bewertungen. Folgende Möglichkeiten bieten sich Shop-Betreibern, um vom Social Proof zur Conversion Rate Optimierung zu profitieren:

  • Influencer-Marketing: Suchen Sie nach Influencern, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Ein Influencer, der 10.000 Follower hat, die Ihrer Zielgruppe entsprechen, kann für Social Proof sorgen, gleichzeitig die Conversion Rate und damit den Umsatz heben.
  • Kundenbewertungen: Auch unabhängige Bewertungen von Personen, die wir nicht kennen, bauen Social Proof auf. Neben Produktbewertungen existieren Bewertungsportale für Online-Shops (z.B. shopauskunft.de).
  • Kundenstimmen: Platzieren Sie Zitate Ihrer Kunden auf der Webseite. Besonders im B2B lässt sich dadurch die Conversion Rate steigern. Hier werden nämlich oft bekannte Unternehmen als Referenz angegeben.
  • Expertenmeinungen: Auch gut platzierte Expertenmeinungen können als Referenz die Conversion Rate steigern. Je nach Branche und Produkt können Fachärzte, Juristen oder Lehrer als Experten herangezogen werden.

 

9. Call-To-Action anpassen

Lassen Sie Ihre Kunden wissen, was diese tun müssen, damit Sie gezielt auf Ihre Conversion Rate Einfluss nehmen können. Oft unterschätzt und leicht übersehen bergen Call-To-Actions (CTA) ein enormes Optimierungspotenzial für Ihre Online Conversions. Kleine Veränderungen in Farbe, Wortwahl und Positionierung können dabei über den Kauf entscheiden. CTAs sind Handlungsaufforderungen in Form von Buttons, die den Kunden einen weiteren Impuls zum Kauf geben und ihn zum nächsten Schritt des Kaufprozesses führen.

Daher sollten diese Handlungsaufforderungen, um auf eine gute Conversion Rate zu kommen, überzeugend wirken – sowohl inhaltlich als auch designtechnisch. Nur so führen Sie die Besucher erfolgreich von der Produktseite in den Beginn des Checkout-Prozesses, weiter zur Eingabe der Daten und schließlich zur Zahlung und Bestellung. Was macht nun gute CTAs für Ihre Conversion Rate Optimierung aus?

  • Farbe und Gestaltung: Der CTA sticht nur dann ins Auge, wenn er sich vom Rest der Webseite unterscheidet. Daher empfiehlt es sich, die Farben so zu wählen, dass sie eine kontrastreiche Farbkombination ergeben. Andererseits sprechen Farben menschliche Emotionen an. So bedeutet Rot zwar Gefahr, aber eben auch Dominanz. Blau wiederum kann Entspannung, aber eben auch Kälte signalisieren. Die Farbwahl sollte bei Ihren Maßnahmen zur Conversion Rate Steigerung wohl überlegt sein.
  • Aktive Verben: Da CTAs Handlungsaufforderungen sind, nutzen Sie am besten handlungsorientierte Texte. Vor allem Verben signalisieren uns, dass es etwas zu tun gibt. Vermeiden Sie dabei schwammige Formulierungen wie „Hier klicken“ oder einfach nur „Mehr“. Weitaus erfolgsversprechender sind aktive Verben mit Formulierungen wie „Jetzt entdecken“ (frühe Phase der Customer Journey) oder „Jetzt kaufen“ (späte Phase der Customer Journey).
  • Dringlichkeit: Eins der stärksten Anreize im Marketing ist die Dringlichkeit. Jedem Online-Händler ist die künstliche Verknappung bekannt. Nutzen Sie den Anreiz der Dringlichkeit auch in Ihren CTAs, indem Sie zeitbezogene Formulierungen wie „Jetzt kaufen“ oder „Nur für kurze Zeit“ wählen. Auf diese Weise schaffen Sie starke Impulse beim Besucher, die ihn von der Bestellung überzeugen und dadurch die Conversion verbessern.

 

10. Checkout optimieren

Potenziale zur Conversion Rate Optimierung liegen oftmals im Checkout verborgen. Wie bei den Warenkorbabbrüchen gilt auch im Checkout: Der potenzielle Kunde befindet sich am Ende des Conversion Funnels und lässt sich daher leichter von einem Kauf überzeugen. Im Checkout lassen sich verschiedene Elemente optimieren:

  • Verschiedene Zahlungsarten anbieten (Standard Payment und Quick Payment)
  • Versandoptimierungen vornehmen (Versandpreise, -bedingungen und -zeiten)
  • Gastbestellungen ermöglichen, um die Bestellhürde abzubauen
  • Bestellvorgang kurz halten, um die Aufmerksamkeitsspanne zu nutzen
  • Mobile First Design im Checkout, um mobile User abzuholen
  • Ladezeiten optimieren und Session Time-Out verhindern

 

Hier sind 10 Tipps für die Checkout Optimierung.

Wie Online-Händler mit der Conversion Rate Steigerung beginnen

Möchten Sie als Shop-Betreiber gezielt die Conversion Rate steigern, sollten Sie die Conversion Rate Optimierung als Prozess verstehen. Der Markt und die Kundenerwartungen sind nämlich stetigen Veränderungen ausgesetzt, auf die Sie mit der Optimierung der Conversion Rate angemessen reagieren. Diese 5 Schritte helfen bei der gezielten Steigerung der Conversion Rate:

 

  • Analysieren: Vor der eigentlichen Optimierung der Conversion Rate müssen die Schwachstellen der Customer Journey ausfindig gemacht werden. Warum und an welcher Stelle bricht der Besucher den Bestellvorgang ab? Klassische Conversion-Killer sind beispielsweise fehlende Mobile-Responsivität sowie fehlendes Vertrauen der Besucher in den Online-Shop. Eine nutzerfreundliche Webseite auf mobilen Endgeräten überzeugt nicht nur Besucher. Zusätzlich sorgt sie für eine bessere Einstufung durch Google und kann das Ranking in den Suchergebnissen positiv beeinflussen. Mit Hilfe diverser quantitativer (z.B. A/B-Testing) und qualitativer (z.B. Umfragen) Methoden decken Sie die Schwachstellen in Ihrem Online-Shop auf.
  • Lösungsideen: Nachdem genügend Daten aus der Analyse gesammelt wurden und feststeht, wo die Optimierungspotenziale der Conversion Rate liegen, brauchen Sie Lösungsideen, die Sie beispielsweise mit einer Wettbewerbsanalyse finden. Wichtig ist hierbei, dass die gesammelten Lösungen messbar sind.
  • Variantenerstellung: Sie haben nun die Schwachstellen gefunden und darauf basierend Lösungen zur Conversion Rate Optimierung gesammelt. Nun müssen diese Lösungen in den Online-Shop eingebettet werden. Die eingebetteten Lösungen sind zunächst aber nur Varianten, die Sie im nächsten Schritt zur Conversion Rat Verbesserung testen.
  • Varianten testen: Nun beginnt die heiße Phase. Im Test wird die neue Version mit der alten verglichen. Üblicherweise nutzen Shop-Betreiber A/B-Tests. Hierbei erhalten Nutzer nach dem Zufallsprinzip eine der beiden Varianten: A oder B.
  • Testauswertung: Am Ende des A/B-Tests wissen Sie, welche der beiden Varianten zu mehr Conversions führt. Die Variante mit der höheren Conversion Rate etablieren Sie nun dauerhaft in den Online-Shop.

Conversion-Tools: Automatisiert die Conversion Rate steigern

Das Zusammenspiel zwischen manuellen Maßnahmen (z.B. Vertrauensaufbau) und in den Shop integrierte Conversion-Tools (z.B. Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern mit uptain) verspricht den bestmöglichen Erfolg.

 

Conversion-Tools…

 

  • … steigern die Conversion Rate durch Echtzeitanalysen dort, wo es für manuelle Maßnahmen technische Grenzen gibt. Der uptain® ALGORITHMUS verarbeitet permanent mehrere Millionen Datenpunkte, wie zum Beispiel den Browser und das Endgerät, aber auch Wetterdaten und die Mauszeigerbewegung.

 

  • … automatisieren die Conversion Rate Steigerung nach einer einmaligen Integration. Nach der Konfiguration, die in etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, ist der Prozess der Rückgewinnung Ihrer Warenkorbabbrecher völlig automatisiert.

 

  • … erkennen individuelle Bedürfnisse und bieten personalisierte Lösungen, die besonders erfolgversprechend sind. Der uptain® ALGORITHMUS berücksichtigt eine Vielzahl von Einflussfaktoren, um jeden einzelnen Besucher bestmöglich zu verstehen und die jeweils passende Lösung anzubieten (z. B. WhatsApp-Service). So gelingt es deutlich zielgerichteter die Conversion Rate zu optimieren.

 

  • … sind ressourcenschonend (Zeit, Kosten, Personal) und erlauben es Ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Unsere Lösungen passen sich mühelos an Ihr Corporate Design an – ohne IT- oder Design­Kenntnisse. So greifen Sie nicht nur auf effizientere, sondern auch auf ressourcenschonendere Methoden zur Steigerung der Conversion Rate zurück.Sie wollen Ihr Marketing auf das nächste Level heben? Im Marketing-Guide für Online-Shops finden Sie die wichtigsten Artikel zum Thema Marketing im E-Commerce.

Sie wollen Ihr Marketing auf das nächste Level heben? Im E-Commerce Marketing Guide für Online-Shops finden Sie die wichtigsten Artikel zum Thema Marketing im E-Commerce.

Conversion Rate berechnen

Nun wissen Sie, wofür Sie die Conversion Rate brauchen, wie und warum Shop-Betreiber die Conversion Rate steigern und wie Sie mit der Conversion Rate Optimierung starten. Wollen Sie die Conversion Rate messen, brauchen Sie eine Formel zu Ihrer Berechnung. Es existiert zunächst eine einfache Formel zur Berechnung der Conversion Rate, die allerdings nicht auf die Bedürfnisse von Shop-Betreibern zugeschnitten ist.

Einfache Formel zur Berechnung der Conversion Rate: Aktionen (Verkäufe, Leads o.a.) dividiert mit der Besucheranzahl und multipliziert mit 100.

Das Problem an dieser Formel zur Conversion Rate Berechnung ist, dass die Seitenbesuche bzw. Sessions im Verhältnis zu den Verkäufen stehen. Viel sinnvoller ist jedoch das Verhältnis zwischen dem Unique Visitor und den Verkäufen, da hier das Nutzerverhalten im Fokus steht. Ein Besucher kauft nämlich nicht immer gleich beim ersten Besuch in einem Online-Shop, sondern durchläuft erst mehrere Touchpoints innerhalb der Customer Journey, bevor er den Kauf tatsächlich abschließt. Das gilt für Stammkunden und erst recht für Neukunden. Daher ist folgende Formel zur Berechnung der Conversion Rate stets vorzuziehen:

Unique Visitors Formel zur Berechnung der Conversion Rate: Aktionen (Verkäufe, Leads o.a.) dividiert mit der Unique Visitors Anzahl und multipliziert mit 100.

Sie wollen mehr über die Berechnung der Conversion Rate erfahren? Lesen Sie den Beitrag Wie berechnet man die Conversion Rate?

Was eine gute Conversion Rate ist, hängt stark von der Branche ab. Die Grafik unten zeigt: Über eine Conversion Rate von Online-Apotheken würden sich Online-Buchhändler freuen. Aber auch Faktoren wie Zielgruppen, Markenbekanntheit, Sortiment, Preisgestaltung und auch Webseitenaufbau spielen eine entscheidende Rolle. Wenn Sie mehr über die durchschnittlichen Conversion Rates in verschiedenen Branchen erfahren möchten, wird Ihnen der folgende Beitrag gefallen. Hier wird die Frage „Welche Conversion Rate ist gut?“ beantwortet.

Das Balkendiagramm zeigt die durchschnittliche Conversion Rate im E-Commerce, aufgeteilt nach Branchen.

Conversion Rate steigern und Geschäftserfolge sichern

Die Conversion Rate zu steigern, bleibt für Online-Händler eine große Herausforderung. Weil sich die Technologie und Kundenerwartungen stetig entwickeln, müssen auch die Optimierungen stets neu gedacht und durchgeführt werden. uptain deckt mit der Reduzierung der Abbruchrate einen großen Bereich der Conversion Rate Optimierung ab und sorgt für eine automatisierte Steigerung der Online Conversion Rate.

Autor_Harald Neuner

Artikelautor

Online Marketing + Content

Harald Neuner

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Harald Neuner ist Co-Founder von “uptain”, der führenden Software-Lösung für die Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern im DACH-Raum. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, kleinen und mittleren Online-Shops Technologien zur Verfügung zu stellen, über die bisher vorwiegend die Großen im E-Commerce verfügten. Mit “uptain” ist ihm genau das möglich geworden.

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