Mit dem Onsite-Remarketing zu mehr Conversions
Was im stationären Handel klar ist, bleibt im E-Commerce noch auf der Strecke: Die gezielte Kundenansprache noch innerhalb des Verkaufsprozesses. Onsite-Remarketing und Onsite Retargeting zielt darauf ab, Besucher personalisierte und zielorientierte Inhalte auszuspielen, die sich am Besucherverhalten orientieren. Die Angebote eines Onsite-Popups stehen im direkten Bezug zum Interesse und genießen eine hohe Akzeptanz. So ist es möglich, Besucher auf der Seite zurückzugewinnen, bevor diese abspringen und anschließend in Remarketing-Listen wandern. Mit einer Onsite-Conversion Optimierung nutzen Sie effektiv Umsatzpotenziale. Warum also warten bis der Kunde die Seite verlassen hat?
Was ist Onsite-Remarketing?
Beschäftigt man sich als Marketingspezialist mit Onsite-Remarketing ausführlich, wird schnell klar, dass es hier um weitaus mehr als die Implementierung von Exit Intent Popups, Banner oder Produktempfehlungen geht. Die Prinzipien des Onsite-Remarketings im E-Commerce basieren auf den Kenntnissen der Verhaltenspsychologie, denn Besucher erhalten nur dann personalisierte Inhalte, wenn die Software erkennt, dass er diese benötigt. Kunden werden interaktiv und agil in den Verkaufsprozess einbezogen und das zum idealen Zeitpunkt.
Je früher, desto besser – aber nur wenn nötig
Statt den Kunden erst dann anzusprechen, wenn dieser bereits kurz vor dem Absprung ist oder gar zurückgeholt werden muss, kann mithilfe von Onsite-Remarketing schon während des Kaufprozesses eine dezente und individuelle Ansprache erfolgen. Maßnahmen betten sich dazu in die Customer Journey ein und stärken mit personalisierten Inhalten die User Experience. Sie wirken gezielt auf das Verhalten des Kunden ein. Je früher Onsite-Maßnahmen im Online-Shop eingesetzt werden, desto besser – aber nur dann, wenn wirklich Unterstützung nötig ist.
So helfen Exit Intent Popups dabei, den Kunden im Shop zu behalten und zu konvertieren.
Onsite-Remarketing vs. Offsite-Retargeting
Im Gegensatz zum Onsite-Remarketing kommt Offsite-Retargeting dann zum Einsatz, wenn der Kunde bereits die Seite verlassen hat und wird dazu genutzt, die bereits abgesprungenen Besucher wieder zurückzuführen. Dafür werden u.a. Tracking-Tools eingesetzt. Besucht ein Kaufabbrecher zum Beispiel nach dem Verlassen andere Webseiten, werden auf dieser Banner, Werbeanzeigen und Produktempfehlungen des Online-Shops platziert. Dazu zählen auch Browse Abandonment E-Mails, die Besucher nach einem abgebrochenen Stöbern zurück in den Shop holen.
Gleiche Ziele, aber andere Strategien
Die bezahlte Werbung geht in der Regel mit hohen Werbekosten einher und spricht User in einem Stadium an, das sich außerhalb des Kaufprozesses befindet. Offsite-Retargeting lässt sich nur indirekt mit dem Onsite-Remarketing vergleichen. Beide verfolgen zwar das gleiche Ziel: die Conversion im Online-Shop zu erhöhen. Dennoch wird mit Offsite-Retargeting meist ebenso die Markenwahrnehmung gestärkt, was wiederum mit einem Onsite-Remarketing nicht möglich ist. So bleibt festzuhalten, dass Onsite-Remarketing Kunden auf der Webseite gewinnt und Offsite-Retargeting diese wieder zurückführt, sollten sie die Seite bereits verlassen haben.
Vorteile des Onsite-Retargeting im E-Commerce
Mit einem gezielten Onsite-Remarketing bzw. Onsite-Retargeting gewinnen Online-Shops im Prinzip eine zweite Chance, wenn der erste Eindruck nicht zum Ziel führte. Das Verhalten eines Besuchers wird dabei von einer Software beobachtet. Sobald diese erkennt, dass weitere Inhalte notwendig sind oder der Absprung droht, werden personalisierte Onsite-Popups bzw. Onsite-Exit Intent Popups angezeigt.
Die Technologie dahinter
Die smarte Technologie hinter Onsite-Remarketing misst die Mausbewegungen und erkennt, wenn sich der Cursor in Richtung X bewegt. In dem Fall taucht vorher ein Exit Intent Popup auf. Ebenso ist es möglich, anhand des Engagements gezielte Onsite-Popups einzusetzen, wie in dem Fall, wenn der Besucher zum Beispiel länger als 30 Sekunden auf einer Seite verweilt. Darüber hinaus kann auch das „nach unten scrollen“ eine Maßnahme des Onsite-Remarketing auslösen. Onsite-Remarketing bietet demnach einige Vorteile.
Welche Vorteile ergeben sich daraus?
- Kunden werden noch im aktiven Kaufstadium angesprochen
- hohe Akzeptanz der Onsite-Popups
- personalisierte Inhalte sprechen den Kunden direkt an
- Kostenreduktion aufgrund von weniger bezahlten Werbeanzeigen für das Offsite-Retargeting
- weniger Aufwand durch Software-Lösungen wie von uptain
Tipps: Beginn mit der Onsite Conversion Optimierung
Wie aber kann man als Online-Shop das Onsite-Remarketing für sich nutzen?
Tipp 1: Die Dringlichkeit erhöhen
Bei Onsite-Remarketing Maßnahmen hat sich gezeigt, dass es effektiv sein kann, die Dringlichkeit eines Angebots zu erhöhen. Das Onsite-Popup suggeriert, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Kauf ist, da es sonst zu spät sein wird. Weil wir aus rein psychologischer Sicht in der Regel keine gute Gelegenheit verpassen wollen, steigt die Chance der Konvertierung.
Tipp 2: Rabatte und Angebote einsetzen
Eine weitere Möglichkeit des Onsite-Remarketings besteht darin, Besucher im Kaufprozess mit kostenfreien Giveaways, Rabatten, Coupons oder interaktiven Inhalten zu unterstützen. Das bietet sich vor allem bei denjenigen an, die noch am Überlegen sind. Auch einzigartige Angebote kurz vor dem Warenkorbabbruch können diese dazu bewegen, doch noch den Checkout abzuschließen.
Tipp 3: Personalisierung mit unterstützenden Tools nutzen
Mit dem Einsatz von Software-Lösungen lassen sich personalisierte Inhalte entsprechend der Besucherinteressen ausspielen und verhindern damit effektiv den Verlust wertvoller Umsatzpotenziale. Bei den personalisierten Exit Intent Popups werden je nach Traffic-Quelle und UTM-Parameter andere Inhalte ausgespielt. Auch ein Newsletter Popup als „weiche“ Maßnahme ist möglich.
Die richtigen E-Commerce Tools nehmen im Onsite-Remarketing eine unterstützende Funktion ein und müssen sich daher ohne Aufwand anwenden lassen. Die Software von uptain stellt eine vielversprechende Möglichkeit dar, die Marketing-Strategie wirksam zu erweitern und den Traffic im eigenen Online-Shop optimal zu nutzen. Wir arbeiten mit einer einfachen One-Click Integration per Plugin ohne Programmierkenntnisse, kompatibel mit zahlreichen Shop-Systemen für Onlinehändler aller Größen.
Onsite-Remarketing als effektive Möglichkeit, die Conversion zu optimieren
Es bedarf deutlich mehr Energie und Budgeteinsatz, Kunden mit Offsite-Remarketing zurückzugewinnen, als diese bereits mit Onsite-Remarketing Maßnahmen direkt auf der Seite zu konvertieren. Unterstützend kommt dazu die passende Software, was neben finanziellen Ressourcen auch weniger Zeit durch automatisierte Prozesse in Anspruch nimmt. Onsite-Remarketing sollte deshalb bei der Optimierung der Conversion-Rate in jedem Fall in Betracht gezogen werden.
Häufige Fragen zu Onsite-Remarketing
Was ist Onsite-Remarketing?
Onsite-Remarketing spielt Besuchern personalisierte, zielorientierte Inhalte aus, die sich an ihrem Verhalten im Shop orientieren. Es geht dabei um mehr als Exit-Intent-Popups, Banner oder Produktempfehlungen: Die Prinzipien basieren auf Verhaltenspsychologie, denn Inhalte erscheinen nur, wenn die Software erkennt, dass der Besucher sie benötigt. So beziehen Sie Kunden interaktiv und zum idealen Zeitpunkt in den Verkaufsprozess ein.
Wann sollten Online-Shops Onsite-Remarketing einsetzen?
Je früher Onsite-Maßnahmen im Kaufprozess greifen, desto besser, aber nur dann, wenn der Besucher wirklich Unterstützung braucht. Statt erst anzusetzen, wenn jemand kurz vor dem Absprung steht, erfolgt die Ansprache dezent und individuell schon während des Kaufprozesses. Die Maßnahmen betten sich in die Customer Journey ein und stärken mit personalisierten Inhalten die User Experience.
Was ist der Unterschied zwischen Onsite-Remarketing und Offsite-Retargeting?
Onsite-Remarketing gewinnt Besucher direkt auf der Website, solange sie noch im Kaufprozess sind. Offsite-Retargeting greift erst, wenn jemand die Seite bereits verlassen hat, und führt ihn über Banner, Werbeanzeigen und Produktempfehlungen auf fremden Websites zurück. Beide verfolgen dasselbe Ziel, eine höhere Conversion, doch nur Offsite-Retargeting stärkt zusätzlich die Markenwahrnehmung.
Wie starten Online-Shops mit der Onsite Conversion Optimierung?
Drei Ansätze haben sich bewährt. Erhöhen Sie erstens die Dringlichkeit, indem ein Onsite-Popup signalisiert, dass jetzt der richtige Kaufzeitpunkt ist. Unterstützen Sie zweitens unentschlossene Besucher mit kostenfreien Giveaways, Rabatten, Coupons oder interaktiven Inhalten. Setzen Sie drittens auf Software, die personalisierte Inhalte je nach Traffic-Quelle und UTM-Parameter ausspielt. Ein Newsletter Popup wirkt dabei als weiche Maßnahme.
Wie funktioniert die Technologie hinter dem Onsite-Remarketing?
Die Technologie misst die Mausbewegungen: Bewegt sich der Cursor Richtung Schließen-Symbol, erscheint vorher ein Exit-Intent-Popup. Daneben lässt sich das Engagement als Auslöser nutzen, etwa wenn ein Besucher länger als 30 Sekunden auf einer Seite verweilt. Auch das Scrollen nach unten kann eine Onsite-Maßnahme auslösen. Eine Software beobachtet dafür laufend das Besucherverhalten.
Warum ist Onsite-Remarketing kostengünstiger als Offsite-Retargeting?
Offsite-Retargeting arbeitet mit bezahlter Werbung und geht in der Regel mit hohen Werbekosten einher. Es bedarf deutlich mehr Energie und Budget, abgesprungene Kunden zurückzuholen, als sie direkt im Shop zu konvertieren. Zudem spricht bezahlte Werbung User in einem Stadium an, das außerhalb des Kaufprozesses liegt. Wer Onsite-Maßnahmen einsetzt, reduziert die Ausgaben für Werbeanzeigen und spart durch automatisierte Prozesse zusätzlich Zeit.
Welche Vorteile hat Onsite-Remarketing für Online-Shops?
Onsite-Remarketing gibt Online-Shops eine zweite Chance, wenn der erste Eindruck nicht zum Abschluss führt. Kunden werden noch im aktiven Kaufstadium angesprochen, die Akzeptanz der Onsite-Popups ist hoch, weil die Angebote im direkten Bezug zum Interesse stehen. Personalisierte Inhalte sprechen Besucher direkt an, Software-Lösungen halten den Aufwand gering und die Kosten für bezahlte Werbeanzeigen sinken.
Harald Neuner
Artikelautor
Harald Neuner ist Co-Founder von “uptain”, der führenden Software-Lösung für die Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern im DACH-Raum. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, kleinen und mittleren Online-Shops Technologien zur Verfügung zu stellen, über die bisher vorwiegend die Großen im E-Commerce verfügten. Mit “uptain” ist ihm genau das möglich geworden.
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