Diese Studie untersucht die Entwicklung der Conversion Rates in deutschen Online-Shops im Jahr 2025.
37 interessante E-Commerce Statistiken
- Zusammenfassung
- Kaufabbrüche im Überblick
- Sitzungsdauer von Kaufabbrechern
- Abbrucharten im Checkout
- Kaufabbrüche nach Gerät und Betriebssystem
- Kaufabbrüche nach Wochentag
- Gutscheine zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern
- Conversion Rate im E-Commerce
- Conversion Rate nach Gerät
- Conversion Rate nach Branche
- Black Friday Statistiken
- Black Week Statistiken
- Wiederkehrende Käufer
- Shopsysteme im deutschen KMU E-Commerce
- Häufige Fragen
- Quellenverzeichnis
Der E-Commerce entwickelt sich zunehmend datengetrieben, gleichzeitig aber auch komplexer und kompetitiver. Nutzer vergleichen intensiver, entscheiden schneller und brechen Käufe häufiger ab. Online-Shops stehen damit vor der Herausforderung, nicht nur mehr Traffic zu generieren, sondern diesen auch effizienter zu monetarisieren.
Dieser Beitrag fasst sämtliche Zahlen aus allen aktuellen E-Reports zusammen. uptain bezieht seine Daten als Plugin aus über 3000 Online-Shops und analysiert in Echtzeit die Daten aller Besucher. Die Daten für diese Studie stammen somit direkt von insgesamt über 30 Mio. echten Usern und nicht aus Zweitquellen, Umfragen oder indirekten Erhebungen. Dadurch entsteht eine repräsentative und hochaktuelle Datengrundlage. Dies ermöglicht eine fortlaufende Analyse der Trends und Bewegungen. Sämtliche Daten der User und Online-Shops wurden anonymisiert.
Das Wichtigste in 17 Sekunden
Zusammenfassung
Die Daten zeichnen ein klares Bild: E-Commerce wird schneller, mobiler und kompetitiver. Nutzer entscheiden binnen Minuten, vergleichen parallel über mehrere Kanäle und brechen Käufe häufiger ab als je zuvor. Gleichzeitig sinken Nutzungsdauer, während Abbruchraten neue Höchstwerte erreichen.
Erfolgreiche Online-Shops müssen sich auf drei Kernaspekte konzentrieren:
- Mobile First: Der Checkout muss für Smartphone-Nutzung durchdacht sein: Große Buttons, wenige Eingabefelder, Express-Zahlungen wie Apple Pay etc.
- Schnelle Überzeugung: Online-Shops haben weniger Zeit, um Vertrauen aufzubauen und Zweifel auszuräumen. Personalisierte Exit-Intent Popups im richtigen Moment können den Unterschied machen zwischen Abbruch und Kaufabschluss.
- Kundenbindung: Nur 15 % aller Käufer kaufen ein zweites Mal, doch genau diese Gruppe generiert überproportional viel Umsatz. Kundenbindung ist damit einer der größten Hebel im E-Commerce.
Neue Traffic-Quellen wie ChatGPT wachsen exponentiell, konvertieren aber zum Zeitpunkt der Auswertung schlecht. Shops sollten diese Entwicklung beobachten, aber nicht überbewerten. Bewährte Kanäle wie E-Mail und Google bleiben die effizientesten Umsatztreiber. Der Wettbewerb verschärft sich nicht nur durch mehr Konkurrenz, sondern durch kürzere Entscheidungsfenster.
Wer Nutzer im richtigen Moment mit dem richtigen Anreiz überzeugt, gewinnt. Wer zögert, verliert sie an den nächsten Tab.
Kaufabbrüche im Überblick
Kurzfassung: Die Warenkorb-Abbruchrate liegt konstant über 70 % und erreicht neue Höchstwerte.
Im zweiten Halbjahr 2025 erreichte die durchschnittliche Warenkorb-Abbruchrate mit 72,32 % den höchsten gemessenen Wert der letzten Jahre. Bereits im ersten Halbjahr 2025 lag sie bei 71,72 %.
Im Halbjahresvergleich ergibt sich folgende Entwicklung:
- H2 2023: 69,75 %
- H1 2024: 71,41 %
- H2 2024: 72,11 %
- H1 2025: 71,72 %
- H2 2025: 72,32 %
Das bedeutet: Von 100 Nutzern, die ein Produkt in den Warenkorb legen, schließen nur rund 27 bis 30 Nutzer den Kauf ab.
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Sitzungsdauer von Kaufabbrechern
Kurzfassung: Kaufabbrüche erfolgen immer schneller.
Die Median-Sitzungsdauer von Warenkorbabbrechern ist kontinuierlich gesunken:
- H2 2023: 4 Minuten 55 Sekunden
- H1 2024: 4 Minuten 43 Sekunden
- H2 2024: 4 Minuten 31 Sekunden
- H1 2025: 4 Minuten 20 Sekunden
- H2 2025: 4 Minuten 07 Sekunden
Innerhalb von zwei Jahren ist die Sitzungsdauer von Kaufabbrechern damit um 48 Sekunden zurückgegangen. Das entspricht einer Verkürzung von rund 16 %.
Parallel dazu sank auch die Median-Sitzungsdauer bei abgeschlossenen Käufen:
- von 9 Minuten 42 Sekunden auf 8 Minuten 31 Sekunden im Zeitraum Q1 2023 bis Q1 2025
Einordnung im Gesamtbild
Ein entscheidender Punkt ist, dass die sinkende Sitzungsdauer nicht nur Kaufabbrecher betrifft, sondern genauso Nutzer, die den Kauf abschließen. Sowohl Abbrecher als auch Käufer verbringen heute deutlich weniger Zeit im Online-Shop als noch vor wenigen Jahren.
Das könnte bedeuten: Kaufabbrüche entstehen immer seltener aus langem Zögern oder Unsicherheit. Viel häufiger treffen Nutzer früh eine klare Einschätzung, ob ein Angebot ihren Erwartungen entspricht. Passt etwas nicht – etwa der Preis, die Versandkosten, der Checkout oder das Vertrauen in den Shop – erfolgt der Abbruch schneller als früher. Umgekehrt schließen Nutzer, die überzeugt sind, ihren Kauf ebenfalls zügig ab. Lesen Sie unseren Beitrag zu den wichtigsten Gründen für Kaufabbrüche.
Diese Entwicklung passt klar ins Gesamtbild der aktuellen E-Commerce-Daten: Steigende Abbruchraten, viel mobiler Traffic, häufige Inaktivität als Abbruchgrund und starkes Vergleichsverhalten – etwa rund um den Black Friday – zeigen, dass Online-Shops immer weniger Zeit haben, um zu überzeugen.
Abbrucharten im Checkout
Kurzfassung: Die meisten Kaufabbrüche passieren passiv.
Die Verteilung der Abbrucharten im ersten Halbjahr 2025:
- Inaktivität von Tab oder Fenster: 63 %
- Zurück-Navigation: 27 %
- Schließen von Tab oder Fenster: 9 %
Damit erfolgen fast zwei Drittel aller Kaufabbrüche, ohne dass der Nutzer aktiv den Shop verlässt.
Einordnung
Die Verteilung der Abbrucharten zeigt, dass Kaufabbrüche meist nicht aktiv, sondern passiv entstehen. In den meisten Fällen lassen Nutzer den Checkout einfach liegen, anstatt den Shop bewusst zu verlassen. Das passt zum hohen Mobile-Anteil und zum ausgeprägten Vergleichsverhalten, bei dem Nutzer zwischen mehreren Tabs, Apps und Shops wechseln.
Dass das aktive Schließen von Fenstern mit nur 9% die seltenste Abbruchart ist, deutet darauf hin, dass viele Kaufabbrüche keine klare Ablehnung, sondern eher eine Unterbrechung oder Verdrängung durch andere Angebote sind.
Viele dieser passiven Abbrüche lassen sich durch FOBO (Fear of Better Options) erklären. Nutzer vergleichen parallel mehrere Shops, Preise und Konditionen und lassen den Checkout bewusst offen, während sie nach potenziell besseren Angeboten suchen. Der Kauf wird dabei nicht aktiv abgelehnt, sondern zugunsten weiterer Recherche aufgeschoben oder verdrängt. Daher ist der Checkout eine besonders empfindliche Stelle im Kaufprozess, bei der bereits kleine Reibungen ausreichen, um einen Abbruch auszulösen, weshalb eine gezielte Checkout Optimierung sinnvoll ist.
Ein passender Incentive unmittelbar vor dem Exit, also dem Tab-Wechsel, setzt gezielt an der FOBO Dynamik an. Er reduziert die Attraktivität weiterer Optionen, schafft Entscheidungssicherheit und gibt dem Nutzer einen konkreten Grund, den Kauf jetzt abzuschließen statt weiter zu vergleichen. Nicht die Höhe des Vorteils ist dabei entscheidend, sondern seine Relevanz im richtigen Moment.
Kaufabbrüche nach Gerät und Betriebssystem
Kurzfassung: Mobile Nutzer brechen häufiger ab als Desktop-Nutzer.
Abbruchraten nach Gerät bzw Betriebssystem im H2 2025:
- iPhone: 73,08 %
- Android: 71,87 %
- Tablet: 70,43 %
- Macintosh: 69 %
- Windows: 63,78 %
Einordnung
Die Daten zeigen eine klare Tendenz: Je mobiler das Gerät, desto höher die Abbruchrate. iPhones liegen mit 73,08 % an der Spitze, Windows-Desktop mit 63,78 % fast 10 Prozentpunkte darunter. Mobile Nutzer sind häufiger unterwegs, in Situationen mit Unterbrechungen oder nutzen ihr Smartphone primär zum Stöbern und Vergleichen. Zudem wechseln mobile Nutzer schneller zwischen Apps und Tabs, lassen Checkouts häufiger liegen und verursachen mobile Warenkorabbrüche. Für Online-Shops bedeutet das: Mobile Optimierung muss über Ladezeiten hinausgehen. Der gesamte Checkout braucht vereinfachte Formulare, schnelle Zahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay.
Kaufabbrüche nach Wochentag
Kurzfassung: Am Wochenende werden Käufe am häufigsten abgebrochen.
Abbruchraten nach Wochentag:
- Montag: 69,61 %
- Dienstag: 70,54 %
- Mittwoch: 70,90 %
- Donnerstag: 70,84 %
- Freitag: 71,30 %
- Samstag: 72,77 %
- Sonntag: 71,48 %
Interpretation
Die Abbruchraten steigen im Wochenverlauf kontinuierlich an und erreichen am Samstag mit 72,77 % ihren Höhepunkt. Der Montag weist mit 69,61 % die niedrigste Rate auf, was einen Unterschied von über 3 Prozentpunkten darstellt.
Dieses Muster lässt sich durch unterschiedliche Nutzungsmotive erklären: Unter der Woche dominiert zielgerichtetes Shopping mit konkreter Kaufabsicht. Am Wochenende hingegen wird häufiger gestöbert, verglichen und nach Inspiration gesucht, ohne unmittelbare Kaufentscheidung. Nutzer haben mehr Zeit zum Vergleichen und lassen Checkouts eher liegen, um weiter zu recherchieren.
Für Online-Shops bedeutet das: Wochenend-Traffic ist wertvoll, aber schwerer zu konvertieren. Gezielte Anreize am Samstag und Sonntag – etwa zeitlich begrenzte Rabatte oder beschleunigte Versandoptionen – können helfen, die höhere Abbruchneigung auszugleichen und Stöberer zu Käufern zu machen.
Gutscheine zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern
Kurzfassung: Ungewöhnliche Beträge erzielen höhere Conversion Rates.
Häufig eingesetzte Gutscheine
- 5 %: 33,56 %
- 10 %: 20,61 %
- 5 €: 10,33 %
- 10 €: 8,24 %
- 3 %: 7,85 %
Gutscheine mit höchster Conversion Rate
- 7 €: 20,14 %
- 12 €: 17,74 %
- 3,90 €: 10,06 %
- 7,5 %: 9,67 %
- 2,5 €: 9,52 %
Vergleich Gutscheinarten
- Festbetrag-Gutscheine: 11,17 % Conversion Rate
- Prozentuale Gutscheine: 6,91 % Conversion Rate
Einordnung
Die Daten zeigen einen klaren Unterschied zwischen häufig genutzten und tatsächlich wirksamen Gutscheinen. Während Shops bevorzugt auf runde Werte wie 5 % oder 10 % setzen, erzielen ungewöhnliche Beträge wie 7 € oder 3,90 € deutlich höhere Conversion Rates.
Ein 7-€-Gutschein konvertiert mit 20,14 % fast doppelt so stark wie ein 10-€-Gutschein (8,24 %). Auch prozentuale Gutscheine mit krummen Werten wie 7,5 % performen besser als die häufig eingesetzten 5 % oder 10 %.
Die Erklärung: Ungewöhnliche Beträge wirken kalkulierter und individueller. Sie erwecken den Eindruck eines speziellen, auf den Nutzer zugeschnittenen Angebots, nicht eines Massenrabatts. Zudem durchbrechen sie etablierte Muster und erzeugen dadurch mehr Aufmerksamkeit.
Festbetrag-Gutscheine übertreffen prozentuale Gutscheine generell um über 60 % (11,17 % vs. 6,91 %). Der Grund: Ein konkreter Betrag ist sofort greifbar, während Nutzer bei Prozentwerten erst rechnen müssen.
Für Online-Shops bedeutet das: Statt standardisierter 10-%-Gutscheine sollten individuell wirkende Festbeträge wie 7 € oder 12 € getestet werden, sie sind oft wirksamer bei niedrigerem Rabattniveau.
Conversion Rate im E-Commerce
Kurzfassung: Die Conversion Rate schwankt, zeigt aber keinen klaren Trend.
Die durchschnittliche Conversion Rate kleiner und mittelgroßer Online-Shops liegt bei 2,01 %.
Quartalswerte:
- Q3 2023: 2,03 %
- Q4 2023: 2,39 %
- Q1 2024: 2,18 %
- Q2 2024: 2,14 %
- Q3 2024: 1,91 %
- Q4 2024: 2,05 %
- Q1 2025: 1,86 %
Conversion Rate nach Gerät
Kurzfassung: Desktop konvertiert besser als Mobile.
- Desktop: 2,17 %
- Mobile: 1,91 %
Die Conversion Rate am Desktop liegt 0,61 Prozentpunkte höher als auf mobilen Geräten, obwohl der Großteil des Traffics mobil erfolgt.
Conversion Rate nach Branche
Kurzfassung: Gewohnheitskäufe konvertieren am besten.
Branchen mit den höchsten Conversion Rates:
- Tabak & E-Zigaretten: 7,30 %
- Zertifikate: 6,47 %
- Wandgestaltung & Malerzubehör: 5,28 %
- Nahrungsergänzung: 5,03 %
- Gesundheitsprodukte: 4,74 %
- Kosmetik, Pflege & Hygiene: 4,27 %
- Feinkost & Gourmetprodukte: 3,59 %
- Computer Software: 3,42 %
- Tierbedarf & Aquaristik: 3,00 %
- Autoteile & Reifen: 2,74 %
Einordnung
Die höchsten Conversion Rates erzielen Branchen mit wiederkehrendem Bedarf. Tabak & E-Zigaretten führen mit 7,30 % – mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Auch Nahrungsergänzung (5,03 %) und Kosmetik (4,27 %) profitieren von regelmäßigen Käufen.
Der entscheidende Faktor: Gewohnheitskäufe reduzieren Vergleichsverhalten und Kaufzweifel. Nutzer kennen das Produkt bereits, wissen was sie brauchen und schließen den Kauf zügig ab. Zudem spielen Faktoren wie Verfügbarkeit, Liefergeschwindigkeit und Vertrauen in den Shop eine größere Rolle als der Preis.
Branchen mit höheren Anschaffungskosten oder selteneren Käufen – wie Autoteile (2,74 %) – weisen erwartungsgemäß niedrigere Conversion Rates auf. Hier vergleichen Nutzer intensiver und nehmen sich mehr Zeit für die Kaufentscheidung.
Conversion Rate nach Shopsystem
Kurzfassung: Unterschiede sind vorhanden, aber moderat.
Shopsysteme mit den höchsten Conversion Rates:
- JTL: 2,84 %
- Shopware: 2,26 %
- OXID: 2,20 %
- Plentymarkets: 2,16 %
- Shopify: 2,10 %
Black Friday
Kurzfassung: Der Black Friday erzeugt extreme Spitzen bei Traffic und Conversion, führt aber nur selten zu nachhaltiger Kundenbindung.
Zentrale Kennzahlen im Vergleich: normaler Tag vs Black Friday
Der Vergleich zwischen einem durchschnittlichen Verkaufstag und dem Black Friday 2025 zeigt massive Ausschläge bei nahezu allen Kernkennzahlen:
- Besucherzahl:
- normaler Tag: 1.999 Besucher
- Black Friday: 4.062 Besucher
- Veränderung: +103 %
- Conversion Rate:
- normaler Tag: 1,92 % (gerundet 1,9 %)
- Black Friday: 3,40 %
- Veränderung: +78,9 %
- Abbruchrate:
- normaler Tag: 71,65 %
- Black Friday: 70,91 %
Veränderung: –1,03 %
- Wiederkehrende Käufer nach 12 Monaten (Black-Friday-Erstkäufer): 22,59 %
- Einmalkäufer (keine weiteren Käufe innerhalb von 12 Monaten): 77,41 %
Black Week
Kurzfassung: Bereits in der Black Week steigen Traffic und Umsatz deutlich, der eigentliche Peak liegt jedoch klar am Black Friday (Daten aus 2023)
Traffic-Entwicklung rund um den Black Friday
Am Black Friday verzeichnet der durchschnittliche deutsche Online-Shop einen massiven Anstieg des Traffics. Insgesamt steigt der Traffic um 84 % im Vergleich zu einem normalen Tag.
Aufgeschlüsselt nach Endgeräten zeigt sich:
- Gesamt-Traffic: +84 %
- Desktop-Traffic: +97 %
- Mobile-Traffic: +77 %
Damit wächst der Desktop-Traffic stärker als der mobile Traffic, obwohl Mobile im Jahresdurchschnitt den größeren Traffic-Anteil stellt. Der Black Friday verlagert damit einen Teil der Nutzung zurück auf stationäre Endgeräte.
Branchen mit dem höchsten Traffic-Anstieg
Nicht alle Branchen profitieren gleichermaßen vom Black Friday. Die stärksten relativen Traffic-Zuwächse zeigen sich in folgenden Segmenten:
- Sportartikel: +183 %
- Spielwaren: +181 %
- Kfz-Zubehör: +153 %
- Tourismus & Freizeit: +103 %
- Spa & Wellness: +100 %
- Mobiltelefone & Computer: +84 %
- Haushaltselektronik: +63 %
- Alkoholfachhandel: +53 %
- Verbrauchswaren: +52 %
- Mode & Kleidung: +44 %
Auffällig ist, dass sowohl stark rabattgetriebene Produktkategorien als auch höherpreisige Anschaffungen deutlich profitieren. Besonders hoch ist der Effekt in Branchen, in denen Konsumenten gezielt auf Angebote warten.
Entwicklung der Conversion Rate
Der Black Friday wirkt sich nicht nur auf den Traffic, sondern auch stark auf die Kaufbereitschaft aus:
- Jahresdurchschnittliche Conversion Rate: 2,27 %
- Conversion Rate am Black Friday: 3,88 %
Damit steigt die Conversion Rate am Black Friday um rund 71 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt. Konsumenten kaufen an diesem Tag nicht nur häufiger, sondern sind auch deutlich entschlossener.
Durchschnittlicher Bestellwert
Parallel zur höheren Conversion Rate steigt auch der durchschnittliche Bestellwert deutlich:
- Jahresdurchschnitt: 101,44 €
- Black Friday: 128,50 €
Das entspricht einem Anstieg von rund 26,7 %. Konsumenten kaufen am Black Friday entweder mehr Produkte pro Bestellung oder entscheiden sich häufiger für höherpreisige Artikel.
Sitzungsdauer und Nutzerverhalten
Auch das Nutzungsverhalten verändert sich messbar. Die Sitzungsdauer steigt:
- Jahresdurchschnitt: 2,28 Minuten
- Black Friday: 2,48 Minuten
Das deutet darauf hin, dass Nutzer am Black Friday mehr Zeit im Shop verbringen, um Angebote zu vergleichen und verschiedene Produkte zu prüfen.
Verändertes Abbruchverhalten
Das Abbruchverhalten verschiebt sich am Black Friday deutlich (am Beispiel von 1000 User):
- Zurück-Navigation:
- 376 User im Jahresdurchschnitt
- 245 User an Blackfriday
- Fenster schließen:
- 78 User im Jahresdurchschnitt
- 112 User an Blackfriday
- Fenster inaktiv:
- 546 User im Jahresdurchschnitt
- 643 User an Blackfriday
Während die Zurück-Navigation deutlich abnimmt, steigen sowohl das Schließen von Fenstern als auch die Inaktivität. Das spricht für intensives Parallelvergleichen und für FOBO (Fear of Better Options): Nutzer verlassen den Shop häufiger komplett, sobald sie ein anderes Angebot prüfen.
Black Week: Entwicklung vor dem Black Friday
Bereits in den Tagen vor dem Black Friday steigt der Traffic spürbar an:
- Montag: 504 Besucher (+15 %)
- Dienstag: 498 Besucher (+14 %)
- Mittwoch: 524 Besucher (+20 %)
- Donnerstag: 521 Besucher (+19 %)
- Black Friday: 804 Besucher (+84 %)
- Jahresdurchschnitt: 436,89 Besucher
Der Black Friday bleibt klar der stärkste Tag, doch die gesamte Woche profitiert bereits deutlich vom erhöhten Kaufinteresse.
Conversion Rate während der Black Week
Im Gegensatz zum Traffic bleibt die Conversion Rate in der Black Week zunächst nahe am Jahresdurchschnitt und steigt erst am Black Friday stark an:
- Montag: 2,46 %
- Dienstag: 2,38 %
- Mittwoch: 2,16 %
- Donnerstag: 2,42 %
- Black Friday: 3,88 %
- Jahresdurchschnitt: 2,27 %
Das zeigt: In den Tagen vor dem Black Friday informieren und vergleichen Konsumenten intensiv, warten aber häufig noch mit dem Kaufabschluss.
Diese E-Commerce-Studie 2025 zeigt, dass der Black Friday die Besucherzahlen in Online-Shops deutlich steigert und die Conversion Rate erheblich erhöht, während nur wenige Kunden erneut kaufen.
Wiederkehrende Käufer
Kurzfassung: Stammkunden sind selten, aber wirtschaftlich entscheidend.
- Wiederkehrende Käufer: 14,77 %
- Einmalkäufer: 85,23 %
Nur 14,77 % aller Käufer kaufen mehrfach – doch diese Gruppe ist wirtschaftlich entscheidend, denn Wiederkäufer geben im Median 80,41 € aus, Einmalkäufer nur 59,90 €.
Median Warenkorbwert
- Wiederkäufer: 80,41 €
- Einmalkäufer: 59,90 €
Median Sitzungsdauer
- Wiederkäufer: 8:13 Minuten
- Einmalkäufer: 5:24 Minuten
Kaufhäufigkeit Wiederkäufer
- 2 Käufe: 69,84 %
- 3 Käufe: 17,79 %
- 4 Käufe: 6,09 %
- 5 Käufe: 2,41 %
- 6 Käufe: 1,16 %
- 7 Käufe: 0,63 %
- 8 Käufe: 0,47 %
- 9 Käufe: 0,33 %
- 10+ Käufe: 1,26 %
Median Zeitabstand zwischen Käufen
- 2. Kauf: 14 Tage 20 Stunden
- 3. Kauf: 12 Tage 10 Stunden
- 4. Kauf: 7 Tage 22 Stunden
- 5. Kauf: 6 Tage 3 Stunden
- 6. Kauf: 4 Tage 10 Stunden
- 7. Kauf: 3 Tage 9 Stunden
- 8. Kauf: 2 Tage 2 Stunden
- 9. Kauf: 1 Tag 24 Stunden
- 10+ Kauf: 0 Tage 1 Stunde
Median Warenkorbwert nach Kaufnummer
- 2. Kauf: 79,62 €
- 3. Kauf: 83,19 €
- 4. Kauf: 78,49 €
- 5. Kauf: 67,96 €
- 6. Kauf: 61,97 €
- 7. Kauf: 51,18 €
- 8. Kauf: 28,99 €
- 9. Kauf: 15,02 €
- 10+ Kauf: 16,76 €
Median Sitzungsdauer nach Kaufnummer
- 2. Kauf: 5:28 Minuten
- 3. Kauf: 4:43 Minuten
- 4. Kauf: 3:55 Minuten
- 5. Kauf: 3:16 Minuten
- 6. Kauf: 2:35 Minuten
- 7. Kauf: 2:21 Minuten
- 8. Kauf: 1:57 Minuten
- 9. Kauf: 1:49 Minuten
- 10+ Kauf: 2:04 Minuten
Jahresumsatz pro Wiederkäufer
- 2024: 64,35 €
- 2025: 70,50 €
Einordnung
Die Mehrheit der Wiederkäufer (69,84 %) kauft genau zweimal. Mit jedem weiteren Kauf sinkt der Anteil drastisch: Nur 1,26 % erreichen 10+ Käufe.
Gleichzeitig verkürzen sich die Abstände zwischen den Käufen massiv – von knapp 15 Tagen beim zweiten Kauf auf unter 2 Stunden ab dem zehnten. Dies deutet auf zunehmende Gewöhnungsbildung oder Produktabhängigkeit hin.
Parallel sinken Warenkorbwert (von 83,19 € beim dritten auf 16,76 € ab dem zehnten Kauf) und Sitzungsdauer (von über 5 auf unter 2 Minuten). Das spricht für schnelle Routinekäufe mit geringem Bestellwert – typisch für Verbrauchsartikel.
Trotz sinkender Einzelwerte steigt der Jahresumsatz pro Wiederkäufer von 64,35 € (2024) auf 70,50 € (2025). Das zeigt: Kundenbindung zahlt sich aus.
Für Online-Shops bedeutet das: Der zweite Kauf ist der entscheidende Moment für Kundenbindung. Besonders wertvoll: Der Warenkorbwert erreicht beim zweiten und dritten Kauf seinen Höhepunkt (79,62 € bzw. 83,19 €) und fällt danach kontinuierlich ab. Gelingt also die Reaktivierung von Erstkäufern durch personalisierte Follow-ups, Treuerabatte oder Abo-Modelle, steigt sowohl die Wahrscheinlichkeit für weitere Käufe als auch der Umsatz pro Kunde deutlich.
Shopsysteme im deutschen KMU E-Commerce
Kurzfassung: Shopify dominiert, Eigenentwicklungen verlieren Marktanteile.
Marktanteile
- Shopify: 39,9 %
- Shopware: 25,1 %
- JTL: 12,3 %
- wooCommerce: 7,2 %
- Plentymarkets: 5,0 %
- Eigenentwicklung: 2,4 %
- Magento: 2,3 %
- Gambio: 1,7 %
- OXID: 1,3 %
- Prestashop: 0,6 %
- Andere: 2,1 %
Einordnung: Shopify ist mit knapp 40 % klarer Marktführer im deutschen KMU E-Commerce. Shopware folgt mit 25,1 % auf Platz zwei, während JTL mit 12,3 % als deutsches System eine solide Position hält.
Veränderung seit 2018 in Prozentpunkten
- Shopify: +35,3
- JTL: +4,9
- wooCommerce: +0,4
- Gambio: –0,1
- Plentymarkets: –0,8
- Prestashop: –1,6
- OXID: –3,2
- Shopware: –10,2
- Magento: –11,5
- Eigenentwicklung: –13,2
Einordnung: Die Zahlen zeigen eine dramatische Verschiebung: Shopify hat seit 2018 über 35 Prozentpunkte gewonnen – von praktisch null auf knapp 40 %. Gleichzeitig haben Eigenentwicklungen 13,2 Prozentpunkte verloren, Magento 11,5 und Shopware 10,2. Diese Entwicklung spiegelt den Trend zu schnell einsetzbaren SaaS-Lösungen wider. KMUs bevorzugen zunehmend Systeme, die ohne aufwendige Implementierung, Wartung oder Entwicklerteams funktionieren. Shopify profitiert hier von niedrigen Einstiegshürden, regelmäßigen Updates und einem großen App-Ökosystem.
Interessant: JTL konnte als eines der wenigen Systeme leicht zulegen (+4,9), während etablierte Player wie Shopware und Magento deutlich Marktanteile verloren haben.
Durchschnittlicher Traffic pro Shopsystem
- Eigenentwicklung: 211.867 Sessions
- Plentymarkets: 99.177 Sessions
- Magento: 90.645 Sessions
- Shopware: 79.714 Sessions
- JTL: 63.157 Sessions
- wooCommerce: 43.627 Sessions
- Shopify: 22.978 Sessions
Einordnung: Trotz niedriger Marktanteile haben Eigenentwicklungen mit Abstand den höchsten durchschnittlichen Traffic (211.867 Sessions) – fast zehnmal mehr als Shopify (22.978). Das zeigt: Die wenigen verbliebenen Eigenentwicklungen werden primär von größeren, etablierten Shops genutzt, die entsprechend mehr Traffic generieren.
Shopify hingegen dominiert bei kleineren Shops und Neugründungen, die mit geringeren Traffic-Volumina starten. Der niedrige Durchschnitts-Traffic bei Shopify erklärt sich durch die Masse an kleineren Shops, nicht durch mangelnde Skalierbarkeit. Plentymarkets, Magento und Shopware bewegen sich im mittleren Bereich und werden häufig von mittelständischen Händlern mit solidem, aber nicht außergewöhnlichem Traffic-Aufkommen eingesetzt.
Fragen und Antworten
Was ist eine gute Warenkorb-Abbruchrate im E-Commerce?
Eine gute Warenkorb-Abbruchrate liegt deutlich unter 70 Prozent. Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass die durchschnittliche Abbruchrate branchenübergreifend bei über 72 Prozent liegt. Das bedeutet, dass nur etwa 27 bis 30 von 100 Nutzern ihren Kauf tatsächlich abschließen.
Warum steigen die Warenkorb-Abbruchraten seit Jahren kontinuierlich?
Die steigenden Abbruchraten sind das Ergebnis intensiveren Vergleichsverhaltens, zunehmender mobiler Nutzung und kürzerer Entscheidungsfenster. Nutzer bewerten Angebote heute schneller und brechen den Kauf frühzeitig ab, wenn Preis, Versandkosten, Vertrauen oder Checkout nicht überzeugen.
Warum brechen Nutzer Käufe heute schneller ab als früher?
Die Sitzungsdauer von Kaufabbrechern ist in den letzten zwei Jahren um rund 16 Prozent gesunken. Nutzer treffen ihre Entscheidung früher und zögern weniger. Passt ein Angebot nicht, erfolgt der Abbruch innerhalb weniger Minuten.
Was bedeutet eine sinkende Sitzungsdauer für Online-Shops?
Eine kürzere Sitzungsdauer zeigt, dass Shops weniger Zeit haben, Vertrauen aufzubauen. Inhalte, Preise, Versandinformationen und Zahlmethoden müssen sofort verständlich und überzeugend sein, sonst verlassen Nutzer den Shop schneller als früher.
Welche Art von Kaufabbrüchen ist am häufigsten?
Fast zwei Drittel aller Kaufabbrüche entstehen durch Inaktivität. Nutzer lassen den Checkout offen, wechseln Tabs oder Apps und kehren nicht zurück. Aktives Schließen des Fensters ist mit unter 10 Prozent vergleichsweise selten.
Warum sind passive Kaufabbrüche so verbreitet?
Passive Abbrüche entstehen häufig durch paralleles Vergleichen. Nutzer prüfen mehrere Shops gleichzeitig und lassen Checkouts bewusst liegen. Dieses Verhalten wird als Fear of Better Options bezeichnet und ist besonders auf mobilen Geräten stark ausgeprägt.
Warum brechen mobile Nutzer häufiger Käufe ab als Desktop-Nutzer?
Mobile Nutzer sind häufiger unterwegs, werden öfter unterbrochen und nutzen Smartphones stärker zum Stöbern und Vergleichen. Zudem wechseln sie schneller zwischen Apps und Tabs. Entsprechend liegen die Abbruchraten auf Smartphones deutlich über denen am Desktop.
Welche Rolle spielt der Checkout bei mobilen Kaufabbrüchen?
Ein komplexer oder nicht mobil optimierter Checkout verstärkt Kaufabbrüche erheblich. Lange Formulare, fehlende Express-Zahlungen und unübersichtliche Eingaben führen dazu, dass Nutzer den Kauf abbrechen oder unterbrechen.
An welchen Wochentagen werden die meisten Käufe abgebrochen?
Die höchsten Abbruchraten treten am Wochenende auf, insbesondere am Samstag. Unter der Woche ist das Kaufverhalten zielgerichteter, während am Wochenende häufiger ohne konkrete Kaufabsicht gestöbert wird.
Warum konvertiert Wochenend-Traffic schlechter als Wochentags-Traffic?
Am Wochenende vergleichen Nutzer intensiver und verschieben Kaufentscheidungen. Sie haben mehr Zeit für Recherche und lassen Checkouts häufiger offen, anstatt den Kauf direkt abzuschließen.
Sind Gutscheine ein wirksames Mittel zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern?
Ja, Gutscheine können sehr effektiv sein, wenn sie richtig eingesetzt werden. Entscheidend ist weniger die Höhe des Rabatts als der Zeitpunkt und die konkrete Ausgestaltung des Angebots.
Warum funktionieren ungewöhnliche Gutscheinbeträge besser?
Ungewöhnliche Beträge wie 7 Euro oder 3,90 Euro wirken kalkuliert und individuell. Sie durchbrechen Erwartungsmuster und erzeugen mehr Aufmerksamkeit als klassische 5- oder 10-Prozent-Rabatte.
Sind feste Gutscheinbeträge besser als prozentuale Rabatte?
Feste Beträge erzielen im Durchschnitt deutlich höhere Conversion Rates als prozentuale Gutscheine. Nutzer erfassen einen konkreten Euro-Betrag schneller, während Prozentwerte zusätzliche Rechenarbeit erfordern.
Wie hoch ist eine durchschnittliche Conversion Rate im E-Commerce?
Die durchschnittliche Conversion Rate kleiner und mittelgroßer Online-Shops liegt bei rund 2 Prozent. Sie schwankt saisonal, zeigt aber langfristig keinen klaren Aufwärtstrend.
Warum konvertiert Desktop-Traffic besser als Mobile-Traffic?
Desktop-Nutzer kaufen fokussierter, haben weniger Unterbrechungen und brechen seltener ab. Obwohl der Großteil des Traffics mobil ist, liegt die Conversion Rate am Desktop signifikant höher.
Welche Branchen haben die höchsten Conversion Rates?
Branchen mit wiederkehrendem Bedarf wie Tabak, Nahrungsergänzung oder Kosmetik erzielen die höchsten Conversion Rates. Gewohnheitskäufe reduzieren Vergleichsverhalten und beschleunigen die Kaufentscheidung.
Warum sind Wiederkäufer für Online-Shops besonders wertvoll?
Wiederkäufer geben pro Bestellung mehr Geld aus, benötigen weniger Marketingbudget und kaufen schneller. Obwohl nur rund 15 Prozent der Kunden mehrfach kaufen, generieren sie einen überproportional hohen Umsatzanteil.
Warum ist der zweite Kauf entscheidend für die Kundenbindung?
Der zweite Kauf markiert den Übergang vom Einmalkäufer zum Stammkunden. In diesem Moment sind Warenkorbwert und Bindungspotenzial am höchsten. Danach sinken Warenkorbwerte und Sitzungsdauer kontinuierlich.
Welche Rolle spielt der Black Friday im E-Commerce?
Der Black Friday erzeugt extreme Spitzen bei Traffic, Conversion Rate und Bestellwert. Gleichzeitig zeigt sich, dass über 75 Prozent der Erstkäufer innerhalb von zwölf Monaten nicht erneut kaufen.
Führt der Black Friday zu nachhaltiger Kundenbindung?
Nein. Der Großteil der Black-Friday-Käufer bleibt Einmalkäufer. Der Aktionstag steigert kurzfristig Umsatz, trägt aber nur begrenzt zur langfristigen Kundenbindung bei.
Wie entwickelt sich KI-Traffic wie ChatGPT im E-Commerce?
KI-Traffic wächst exponentiell, macht aber aktuell nur einen kleinen Anteil am Gesamttraffic aus. Nutzer nutzen KI vor allem zur Inspiration, zum Vergleich und für kleinere Anschaffungen.
Welche strategischen Hebel sind aktuell am wichtigsten im E-Commerce?
Die größten Hebel sind Mobile-First-Checkout, schnelle Überzeugung in den ersten Minuten und systematische Kundenbindung. Wer Nutzer im richtigen Moment mit einem relevanten Anreiz erreicht, reduziert Kaufabbrüche und steigert Umsatz nachhaltig.
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Quellenverzeichnis
1 uptain: E-Reports, uptain.de (letzter Zugriff: 20.01.2026)
Harald Neuner
Artikelautor
Harald Neuner ist Co-Founder von “uptain”, der führenden Software-Lösung für die Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern im DACH-Raum. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, kleinen und mittleren Online-Shops Technologien zur Verfügung zu stellen, über die bisher vorwiegend die Großen im E-Commerce verfügten. Mit “uptain” ist ihm genau das möglich geworden.
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