Online Shop optimieren: Nutzen Sie das Optimierungspotenzial

onlineshop optimierung
Autor: Haydar Yuece // 27min

Mit der Online Shop Optimierung verfolgen Shopbetreiber das Ziel, das Einkaufserlebnis und somit das Geschäft zu stärken. Hierfür haben sie auch genug Gründe, denn ca. 70% der gefüllten Warenkörbe werden verlassen. Diese hohe Abbruchrate bedeutet für den Onlinehandel verpasste Umsätze und in vielen Fällen sogar unzufriedene Kunden, die nicht wieder zurückkehren. Lassen Sie sich das Umsatzpotenzial nicht entgehen und wirken Sie dem entgegen, indem Sie Ihren Online Shop optimieren!

Wir zeigen Ihnen in diesem Blogartikel, wo die kritischen Berührungspunkte zwischen Shop und Kunden liegen und mit welchen Maßnahmen Sie den Online Shop optimieren – egal, um welches Shopsystem es sich handelt. Schließlich gibt es in jedem Online Shop so einiges an Optimierungspotenzial.

Kaufabbrüche und Online Shop Optimierungen entlang der Customer Journey

Ob auf der Startseite, auf Produktseiten oder im Checkout: Kaufabbrüche entstehen überall im Online Shop. Beispielsweise kann eine fehlende Zahlungsart oder auch nur eine fehlende Information auf der Produktdetailseite schnell zu einem Kaufabbruch und damit zu Umsatzverlusten führen. Damit dies nicht geschieht, stehen Ihnen als Shopbetreiber einige Optimierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Doch zunächst gilt es zu erfahren, an welcher Stelle des Online Shops genau diese Optimierungspotenziale liegen. Ihre Besucher durchlaufen mehrere Seiten und Unterseiten, bevor sie den Kauf abschließen oder auch abbrechen. Überall lauern Stolperfallen, die schnell zum Kaufabbruch führen können.

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht einen Auszug einer beispielhaften Customer Journey innerhalb des Online Shops – vom Betreten bis zum Verlassen der Website. Sie variiert von Kunde zu Kunde und endet nicht unbedingt mit einem Kaufabbruch oder einer erfolgreichen Bestellung.

online shop optimieren

Möchten Sie Ihren Online Shop optimieren und die Bestellungen erfolgreich erhöhen, sollten Sie die einzelnen Berührungspunkte im Kaufprozess genauestens kennen. Da jede Seite eigene Funktionen hat und entsprechend anders aufgebaut ist, unterscheiden sich auch die Optimierungsmöglichkeiten in großen Teilen.

Online Shop optimieren: Startseite

“Der erste Eindruck zählt” gilt auch für Ihren Online Shop. Mit einem guten ersten Eindruck vermitteln Sie Ihren Besuchern nicht nur Professionalität, sondern bauen Vertrauen auf – die Basis der Beziehung zu Ihren Kunden und der erste Schritt zur Online Shop Optimierung. Ohne dieses Vertrauen wird kein Besucher eine Bestellung tätigen.

a. Ladezeiten verringern

Die Auswirkungen der Ladegeschwindigkeiten ist nicht zu übersehen und steht in unmittelbarer Verbindung zur Shop Performance. Heute sind wir es gewohnt, dass Webseiten binnen Millisekunden zur Verfügung stehen.

Ist ein Online Shop zu langsam, kann das folgenschwere Konsequenzen haben. Während die Ladezeit steigt, sinkt die Geduld des Kunden. Letztlich springt dieser ab und wechselt womöglich zu den Konkurrenten. Demnach sollten Sie auch die Ladegeschwindigkeiten optimieren. Mit einer Ladezeit von 1-2 Sekunden sind Sie schneller als der Durchschnitt deutscher Webseiten (2,6 Sekunden).

 

Verbessern Sie die Ladezeiten, indem Sie…

… Bilder optimieren.

… Gzip-Komprimierung nutzen.

… CSS- und Javascript-Dateien minimieren.

b. Cookie Banner

Die DSGVO verlangt die Zustimmung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten. Sobald eine Besucherin auf einer Website getrackt werden soll, muss diese zuvor zustimmen – egal ob es sich um Cookies, Pixel oder andere Technologien handelt. Die meisten Online Shops nutzen hierfür sogenannte Cookie Consent Banner.

Wirkt der Cookie Consent Banner unseriös, schreckt er die Besucher ab. Daher gehört auch ein gut durchdachter Cookie Banner zu einem optimierten Online Shop. Seien Sie an dieser Stelle transparent, da es sich hierbei um sensible Daten handelt und Transparenz Vertrauen weckt.

 

Achten Sie neben den rechtlichen Bestimmungen auch auf die Banner-Gestaltung:

  • Corporate Identity (CI): Der Cookie Consent Banner sollte sich nahtlos in die Corporate Identity Ihres Unternehmers einfügen. Hierzu gehören unter anderem Schriftart und -farbe sowie Hintergrund und Button-Farben.
  • Cookie-Gruppen: Die Kategorisierung der einzelnen Cookies entscheidet darüber, wieviel Platz des Cookie Banners durch diese Informationen eingenommen wird. Dabei gilt die Regel: Je weniger Kategorien, desto ansprechender das Design. Natürlich muss die Kategorisierung rechtskonform sein.
  • Text: Passen Sie die Tonalität an Ihre Zielgruppe an. Handelt es sich um eine Dienstleistung in der Versicherungs- oder Immobilienbranche, eignet das Siezen und eine seriöse Tonalität. Ist die Zielgruppe eher jünger, kann die Tonalität auch etwas lässiger ausfallen.

c. Navigation

Ob sich der Besucher auf der Startseite oder anderswo im Online Shop befindet: Mit einer komplizierten Navigation steigt die Anzahl der Kaufabbrüche. Folglich ist es wichtig, die Navigation benutzerfreundlich zu gestalten. So weiß der Besucher auf Anhieb, wo die gewünschten Produkte aufzufinden sind. Erleichtern Sie Ihren Besuchern deshalb die Suche nach den gewünschten Produkten und das Stöbern in Ihrem Online Shop.

Neben der globalen Navigationsleiste können die Breadcrumb- sowie die kontextbezogene Navigation eine bessere Übersicht verschaffen. Wie diese im Detail aussehen, hängt stark von der Seitenstruktur ab.

  • Navigationsleiste: Hierbei handelt es sich um die Hauptnavigation Ihres Online Shops. Die Besucher kehren in der Regel immer wieder auf dieses Navigationselement zurück. Ordnen Sie die Kategorien in der Navigationsleiste nach Relevanz, sodass die beliebtesten Kategorien schnell aufzufinden sind.
  • Breadcrumb-Navigation: Breadcrumbs sind ein weiteres Navigationselement, welche dem Besucher ermöglicht, auf demselben Pfad wieder zurückzugehen. Auf diese Weise wird ihm das zielgerichtete Suchen erleichtert, ohne dass er die Orientierung verliert. Außerdem weiß der Besucher dank der Breadcrumb-Navigation, welche Seiten er bereits besucht hat.
  • Kontextbezogene Navigation: Auch die kontextbezogene Navigation animiert und erleichtert das Stöbern. Allerdings geht es hier nicht darum, dem Besucher die größtmögliche Übersicht zu geben. Vielmehr erhält er durch die kontextbezogene Navigation die Möglichkeit, sich ähnliche oder passende Produkte anzusehen. Sie als Shopbetreiber wiederum haben die Möglichkeit zum Up- bzw. Cross-Selling.

d. Suchfunktion

Eng mit der Navigation verbunden ist auch die Suchfunktion. Bis zu 30% der Besucher eines Online Shops nutzen sie. Hierbei handelt es sich um Personen, die genau wissen, was sie wollen und zielgerichtet danach suchen.

 

Damit diese den Einkauf nicht genervt abbrechen, achten Sie auf folgende Funktionen innerhalb der Suche:

  • Ausreichend große Produktauswahl (Suchfunktion erst ab ca. 100 Produkten einführen)
  • Fehlertolerante Suchfunktion (bei Rechtschreib- und Tippfehlern)
  • Intelligente Suche (für Longtail-Suchanfragen)

e. Testimonials

Ob im Privaten oder beim Einkauf: Wir greifen immer wieder gerne auf die Erfahrungen anderer zurück. Testimonials sind Bewertungen bzw. “Zeugnisse”, die Aufmerksamkeit erregen und die Kaufwahrscheinlichkeit im Online Shop erhöhen. Daher sind Testimonials ein wirksames Instrument, mit dem Sie den Online Shop optimieren.

 

Neben den verbreiteten Kundenbewertungen für einzelne Produkte, können Sie auf weitere bewährte Testimonials zurückgreifen:

  • Influencer
  • Kunden
  • Experten
  • Prominente

 

Die Testimonials können sich dabei auf unterschiedliche Objekte beziehen:

  • Online Shop
  • Produkt
  • Produktgruppe

f. Newsletter Popups (Gutschein-Variante)

Ziel der Online Shop Optimierung ist nicht nur das Steigern der Bestellungen, sondern alle Besucher an der Stelle abzuholen, an der sie sich gerade befinden. Dazu gehören auch diejenigen, die zwar interessiert, aber noch nicht kaufbereit sind. Um auch dieses Besuchersegment abzudecken und sinnvoll für Ihr Geschäft zu nutzen, sollten Sie die nicht-kaufbereiten Besucher von einem Newsletter Abonnement überzeugen – sofern Sie bereits einen Newsletter anbieten oder ein Newsletter in Planung ist.

Somit nutzen Sie den teils teuer generierten Traffic mit einer nachhaltig ausgelegten Strategie, anstatt die Besucher einfach vorbeiziehen zu lassen. Mit Hilfe des Newsletters haben Sie anschließend die Chance, die Newsletter Abonnenten zu einem späteren Zeitpunkt doch noch von einem Kauf zu überzeugen.

 

Platzieren Sie hierfür das Newsletter Formular clever auf Ihrer Website:

  • im Footer
  • im Blog
  • mit Hilfe von Popups

Beispiel: Valeria, 27

Valeria sitzt zuhause auf dem Sofa und surft mit ihrem Tablet. Sie informiert sich über Kaffeevollautomaten in verschiedenen Blogs und Online Shops und stoßt dadurch auf Ihren Shop für Elektrogeräte.

Da Kaffeevollautomaten höherpreisige Produkte sind, ist Valeria noch nicht kaufbereit. Sie befindet sich zur Zeit in der Phase der Recherche und braucht noch etwas, um sich zu entscheiden. Außerdem hält sie Ausschau nach Angeboten, bevor sie zuschlägt. Daher möchte sie den Online Shop erstmal wieder verlassen.

In diesem Moment erscheint am unteren Rand des Displays ein Newsletter Popup, welches auf das Design Ihres Online Shops zugeschnitten ist, mit der Aufschrift “10€ sichern!” Nachdem Valeria darauf aufmerksam wurde, meldet sie sich für den Newsletter an – 10€ Rabatt kann ja nicht schaden.

Mit Hilfe des Newsletter Marketing haben Sie nun die Möglichkeit, Varleria von Ihrem Online Shop und Ihren Produkten zu überzeugen. Sie wird dadurch an Ihren Online Shop erinnert. So wird es wahrscheinlicher, dass sie zurückkehrt und den Kauf tätigt, sobald sie kaufbereit ist – den Kaffeevollautomaten wird sie sich früher oder später ohnehin zulegen.

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Online Shop optimieren: Kategorieseiten

Obwohl viele Besucher entweder direkt auf den Produktseiten (auch: Produktdetailseiten) landen oder die Suchfunktion nutzen, sind Kategorieseiten für viele Besucher der Start ihrer Produktsuche. Als wichtiges Bindeglied zwischen dem Start der Produktsuche und den Produktseiten geben die Kategorieseiten eben jenen Besuchern nicht nur eine Übersicht über die Produkte, sondern machen sie ihnen auch schmackhaft. Folglich verhindern Sie mit optimierten Kategorieseiten Kaufabbrüche im Online Shop.

 

Ihre Besucher nutzen die Kategorieseiten aus zwei unterschiedlichen Intentionen heraus:

  • Zielorientierte Suche
  • Inspirationssuche

a. Kategoriebezeichnung

Fügen Sie die Kategoriebezeichnung nicht nur in die Navigation hinzu, sondern auch im Titel der entsprechenden Kategorieseite.

  • Der Besucher erhält eine bessere Orientierung
  • Die Suchmaschinenplatzierung der Kategorieseite steigt

b. Headerbild

Headerbilder auf Kategorieseiten inspirieren den Betrachter. Durch das Headerbild bekommt er einen visuellen Eindruck davon, was auf der Kategorieseite auf ihn zukommt. Ob Sie auf dem Bild mehrere Produkte der entsprechenden Kategorie oder ein exemplarisches Produkt platzieren und wie genau Sie die Produkte auf dem Headerbild darstellen, hängt von Ihrer Zielgruppe ab.

Achtung: Headerbilder nehmen Platz ein und führen dazu, dass die einzelnen Produkte etwas nach unten rücken. Ob und welche Headerbilder bei Ihrer Zielgruppe tatsächlich vorteilhaft sind, können Sie mit einfachen A/B-Tests herausfinden.

c. Aussagekräftige Produktbilder

Produktbilder haben einen großen Einfluss darauf, ob jemand von der Kategorie- auf die Produktseite wechselt. Im Gegensatz zu den Bilder auf den Produktseiten, betrachtet die Besucherin die Bilder auf der Kategorieseite nur relativ kurz. Daher sollten die Bilder möglichst ansprechend und aussagekräftig sein.

  • Hohe Qualität
  • Produktdetails
  • Produkte im Einsatz zeigen
  • Mehrere Bilder im Slider
  • Effekte hinzufügen (z.B. Mouseover)

d. Produktinformationen in der Produktvorschau

Sie haben Ihren Besuchern wahrscheinlich viel über jedes einzelne Produkt zu erzählen. Auf den Kategorieseiten bleibt leider nicht viel Platz. Daher müssen die angezeigten Informationen gut durchdacht sein. Welche Informationen erwartet der Besucher? Welche Informationen braucht es, um sein Interesse an einem Produkt zu wecken oder ihn gar zu überzeugen? Das hängt stark von der Branche und den Produkten ab.

Nutzen Sie den wenigen Raum, der für die einzelnen Produkte auf der Kategorieseite vorhanden ist, indem Sie dahingehend den Online Shop optimieren.

e. Störer

Vor allem inspirationssuchende Besucher lassen sich hervorragend durch den Online Shop leiten. Mit Hilfe von Störern lenken Sie die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Besucherin die entsprechenden Produktdetailseiten besucht.

 

Nutzen Sie zur Online Shop Optimierung folgende Störer:

  • “Neu”
  • “Reduziert”
  • “Sale”
  • “Topseller”
  • “Beliebt”

f. Newsletter Popups (FOMO-Variante)

Auch die Kategorieseiten bieten sich an, um interessierte, aber noch nicht kaufbereite Besucher für ein Newsletter Abonnement zu gewinnen. Während zielorientierte Besucher relativ schnell auf einer Produktseite landen, brauchen inspirationssuchende Besucher länger. Wegen der niedrigeren Kaufwahrscheinlichkeit ist der Einsatz von Newsletter Popups ratsam.

Im Gegensatz zur Gutschein-Variante nutzt die FOMO-Variante der Newsletter Popups die menschliche Angst, etwas zu verpassen. Bei der Generierung von Newsletter Abonnenten könnte ein Shopbetreiber den Effekt beispielsweise erzeugen, indem er darauf hinweist, dass Abonnenten immer auf dem neuesten Stand der aktuellen Rabattaktionen sind.

Erfahren Sie in diesem Blogartikel, wie Sie mit Newsletter Popups Ihre E-Mail Liste erweitern.

Online Shop optimieren: Produktseiten

Die Produktseiten im Online Shop geben den Besuchern ein detailliertes Bild über die gewünschten Produkte. Geben Sie hier Ihren Kunden die notwendigen Informationen, die sie für die endgültige Kaufentscheidung benötigen. Fehlen wichtige Informationen oder ist die Produktpräsentation nicht attraktiv genug, wird das Produkt nicht in den Warenkorb hinzugefügt und schlimmstenfalls der Kauf bereits auf der Produktdetailseite abgebrochen.

Grundsätzlich bietet sich folgende Strukturierung für die Produktdetailseite an, wobei nicht alle Bausteine unbedingt aufgenommen werden müssen:

a. Produkttitel

Mit Hilfe des Produkttitels identifizieren Ihre Besucher das Produkt anhand des Namens. Die optimale Gestaltung des Produkttitels ist ein bedeutender Teil der Online Shop Optimierung, da er sowohl auf der Kategorie- als auch auf der Produktdetailseite den Besucher überzeugen kann.

Neben dem eigentlichen Produktnamen können hier Besonderheiten des Produktes erscheinen. Doch Vorsicht: Halten Sie den Produkttitel so kurz wie möglich und nur so lang wie nötig. Es geht hierbei um die Identifizierung und einen schnellen Eindruck.

b. Produktbeschreibung

Nutzen Sie die Produktbeschreibung dafür, dem Besucher einen kurzen und überzeugenden Text über das Produkt zu liefern. Eine klassische Produktbeschreibung umfasst in etwa 200 bis 300 Wörter. Seien Sie kreativ und wecken Sie Emotionen, denn Produkte verkaufen sich auf der emotionalen Ebene deutlich besser als auf der rationalen Ebene.

  • Ca. 200 bis 300 Wörter pro Produktbeschreibung
  • Kannibalisierung vermeiden (Auffindbarkeit in der Suchmaschine)

c. Aufzählungen mit Bullet Points

Um keine Textwüsten zu hinterlassen und den Besuchern einen kompakten Überblick über das Produkt zu geben, eignen sich Aufzählungen mit Bullet Points. Der Weißraum drumherum lässt die Stichpunkte hervorstechen und generiert auf diese Weise Aufmerksamkeit. Fassen Sie in den Bullet Points also die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften des Produktes zusammen, um die schnelle Leserin zu überzeugen.

 

Zu den wichtigsten Elementen zählen je nach Produktkategorie:

  • Größe
  • Maße
  • Gewicht
  • Farbe
  • Technische Details
  • Lieferumfang
  • Zusatzinformationen
  • Verweise zu möglichem Zubehör

d. Produktbilder- und videos

Da wir beim Online Shoppen die Produkte nicht in den Händen halten können, reichen uns in der Regel Informationen in Textform nicht aus – egal wie detailliert sie sein mögen. Bilder und Videos bieten hingegen eine optimale Lösung für die Produktpräsentation, um uns einen besseren Eindruck von den Produkten zu machen und auch die visuellen Eigenschaften darzustellen. Mit aussagekräftigen und qualitativen Produktbildern bzw. -videos nehmen Sie unmittelbar Einfluss auf die Kaufentscheidung.

 

Hierbei gibt es einiges zu beachten:

  • Größe: Mindestens 1000 x 1000 Pixel
  • Zoom-Möglichkeit zur Einschätzung der verwendeten Stoffe, Materialien und Details
  • Hervorhebung des Produktes, um den Fokus auf das Wichtige zu lenken
  • Zeigen des Produktes in Alltagssituationen
  • Mehrere Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven
  • Video oder 360 Grad Ansicht

e. Produktauswahl

Ob Bekleidung, Elektronik oder Lebensmittel: Mitunter haben Sie einige Produkte in unterschiedlichen Farben, Größen und Leistungen im Sortiment. In solchen Fällen erwarten die Online Shopper, dass sie diese Auswahl direkt auf der Produktdetailseite treffen können. In der Regel befindet sich das Element direkt neben den Produktbildern, sodass sich diese mit der entsprechenden Auswahl automatisch verändern.

Stellen Sie die Produktauswahl stattdessen beispielsweise im nächsten Schritt zur Verfügung, wird es Ihre Besucher irritieren. Daher ist eine Produktauswahl, die den Erwartungen der Nutzer entspricht, unbedingt Teil eines optimierten Online Shops.

f. Produktbewertungen

Der Social Proof ist ein Effekt, der sich in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft beobachten lässt. Er besagt, dass wir Menschen uns an den Bewertungen anderer orientieren.

Auf den E-Commerce übertragen bedeutet es: Positive Bewertungen heben die Vorteile des Produktes hervor, die in der Produktbeschreibung herausgestellt werden. Diese untermauern die Aussagen und schaffen Vertrauen. Das hilft dabei, den Kunden in seiner Kaufabsicht zu stärken, denn 45% der Online Shopper vertrauen den Empfehlungen vorheriger Käufer.

Aber auch negative Bewertungen können einen positiven Effekt haben, denn sie unterstreichen die Echtheit der anderen Bewertungen. Demnach profitiert Ihr Geschäft sogar von negativen Produktbewertungen, vorausgesetzt sie überwiegen nicht.

g. Call-to-Action (Handlungsaufforderung)

Sobald der Besucher von dem Produkt überzeugt wurde, muss er intuitiv wissen, was der nächste Schritt ist. Daher ist es wichtig, auf jeder Produktdetailseite abschließende Handlungsaufforderungen (engl. Call-to-Action) zu implementieren. Dazu eignen sich farblich hervorgehobene Buttons mit der Aufschrift “In den Warenkorb legen” oder “Jetzt bestellen”.

Handlungsaufforderungen sind ein zentrales Element auf jeder einzelnen Seite Ihres Online Shops. Wollen Sie Ihren Online Shop optimieren, so legen Sie viel Wert auf die Optimierung der Call-to-Action Buttons.

h. Produkt-Gütesiegel

Ist das Produkt nachhaltig oder entspricht die Produktion bestimmten sozialen Standards? Lassen Sie es Ihre Kunden wissen! Mit unserem Kauf- und Konsumverhalten praktizieren wir Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Vor allem die jüngere Generation legt immer mehr Wert darauf.

Mit Produkt-Gütesiegeln, die auf den Produktseiten platziert sind, geben Sie potenziellen Kunden einen weiteren Grund für den Kauf Ihrer Produkte. Für unterschiedlichste Produkte gibt es eine Vielzahl an Gütesiegeln.

 

Einige bekannte Beispiele:

  • Der blaue Engel
  • FSC
  • Global Organic Textile Standard
  • Viabono
  • EU Energie-Label

i. Exit-Intent Popups (Service-Variante)

Mit detaillierten Informationen, Vertrauensaufbau und dem Erzeugen von Emotionen auf der Produktseite verhindern Sie, dass viele Kunden den Kauf an dieser Stelle abbrechen. Allerdings ist es unmöglich, auf nur einer Seite auf die Probleme und Bedürfnisse jedes einzelnen Besuchers einzugehen. Diese müssen aber erkannt, gelöst und abgedeckt werden, damit es zu einem erfolgreichen Kaufabschluss kommt.

Hierfür bieten sich Exit-Intent Popups an, die kurz vor dem Verlassen des Online Shops erscheinen und dem Kaufabbrecher einen individuellen Service mit erheblichem Mehrwert bereitstellen.

Beispiel: Jürgen, 68

Jürgen sucht nach einem Geschenk in Ihrem Online Shop. Er ist Zuhause an seinem PC und hat das passende Geschenk für seinen Enkel gefunden: eine wattierte Winterjacke. Er ist froh, ihm etwas Gutes tun zu können, denn sein Enkel könnte sich dieses Produkt selbst nicht leisten.

Er erstellt ein Kundenkonto mit seiner E-Mail Adresse juergen.t@t-online.de. Bei der Produktauswahl kommt es aber zu Problemen, denn Jürgen weiß wegen seiner mangelnden Erfahrung im Online Shoppen nicht, wie er die Größe der wattierten Jacke auswählen kann. Frustriert möchte er nach einigen Minuten den Online Shop verlassen, um später sein Glück im Einkaufszentrum zu versuchen.

In diesem Moment erscheint ein Exit-Intent Popup, welches Jürgen in höflicher Tonalität auf den Telefonservice aufmerksam macht. Als Ansprechpartnerin wird Luise Müller angegeben. Als Jürgen den Kundenservice anruft, erklärt ihn die Servicemitarbeiterin, wie er die Größe auswählen kann und erläutert ihn kurz die nächsten Schritte.

Jürgen hat die wattierte Jacke für seinen Enkel bestellt und freut sich schon auf die Reaktion.

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Online Shop optimieren: Warenkorb

Bevor Kunden in einem Online Shop einen Kauf tätigen, legen sie die Produkte in den Warenkorb. Dieses Vorgehen ähnelt dem stationären Einkauf in einem Supermarkt und ist dem Besucher im Alltag vertraut. Der Warenkorb ist für den Online Shop ein elementarer und gleichzeitig kritischer Bestandteil des Einkaufs, denn er ist das Bindeglied zwischen der Produktauswahl und dem Checkout.

Stimmt alles auf der Warenkorb-Seite, wird der Besucher den nächsten Schritt zur Kasse machen und somit den eigentlichen Checkout beginnen. Liefert der Warenkorb hingegen nicht die erforderlichen Informationen, kann es schnell zu einem Warenkorbabbruch kommen.

a. Produktinformationen

Geben Sie der Besucherin eine Übersicht über die Produkte im Warenkorb. Neben einem Vorschaubild in Form eines Thumbnails gehören Anzahl, Größen, Farben und je nach Produktart weitere Informationen in die Übersicht. Mit einem einzigen Blick weiß die Besucherin, welche Produkte sie bestellt und ob die Bestellung ihren Wünschen entspricht. Erst mit dieser Sicherheit ist eine Bestellung überhaupt möglich.

  • Anzahl
  • Größe
  • Farbe
  • evtl. weitere Informationen

b. Produktmodifikation

Mitunter kommt es vor, dass der Besucher versehentlich falsche oder zu viele Produkte in den Warenkorb gelegt hat. In solchen Fällen ist es hilfreich, wenn er die Bestellung direkt im Warenkorb modifizieren kann. So hat er die Möglichkeit, die Anzahl der einzelnen Produkte zu ändern oder das Produkt aus dem Warenkorb zu entfernen, ohne dass er den Warenkorb gleich verlassen muss. Das ist nutzerfreundlich und beugt Warenkorbabbrüche vor.

  • Ändern der Anzahl einzelner Produkte
  • Entfernen einzelner Produkte aus dem Warenkorb

c. Versandkosten

Wieviel wird mich die Bestellung inklusive der Versandkosten am Ende kosten? Platzieren Sie diese Information sichtbar, denn die Kosten sind das erste, worauf viele Besucher achten. Wenn Sie einen kostenfreien Versand anbieten (z.B. ab einem bestimmten Bestellwert oder für Neukunden), kommunizieren Sie es prominent. Zahlt die Besucherin den Versand, bietet sich an, zusätzlich die Gesamtkosten zzgl. Versand anzuzeigen.

  • Prominente Platzierung bei kostenlosem Versand
  • Integration in die Gesamtkosten bei kostenpflichtigem Versand

d. Lieferzeiten

Auch die Angabe des Lieferdatums hat einen positiven Effekt auf die Kaufentscheidung, sofern schnelle Lieferzeiten angeboten werden. Rechtlich muss es dem Kunden möglich sein, durch die Angabe der Lieferzeiten eindeutig einzuschätzen, wann mit der Lieferung zu rechnen ist.

Die Lieferzeiten können Sie unterschiedlich angeben. Dabei sollten Sie jedoch unter anderem aus rechtlichen Gründen einige Dinge beachten:

  • Keine unrealistischen Lieferangaben
  • Angaben, wann das Paket versandfertig ist, reichen nicht aus

e. Logos der angebotenen Zahlungsmethoden

Obwohl die Auswahl der Zahlungsmethoden noch nicht im Warenkorb erfolgt, sondern erst im nächsten Schritt im Checkout, kann sich die Präsentation der angebotenen Zahlungsmethoden im Warenkorb positiv auf das Kaufverhalten auswirken. So weiß die Kundin sofort, dass ihre präferierte Zahlungsart angeboten wird.

  • Logos der angebotenen Zahlungsmethoden im Warenkorb platzieren
  • Eine große Bandbreite an beliebten Zahlungsmethoden bereitstellen

f. Logos der Versanddienstleister

Die Versanddienstleister melden jährlich neue Rekorde an versendeten Paketen. Kein Wunder also, dass der eine oder andere Kunde auch negative Erfahrungen mit dem Versand macht. Ähnlich wie bei den Zahlungsmethoden, präferieren Kunden oft auch bestimmte Versanddienstleister. Präsentieren Sie also auch die Versanddienstleister, mit denen Sie zusammenarbeiten. Ein positiver Nebeneffekt: Die bekannten Logos bauen Vertrauen auf.

  • Logos der möglichen Versanddienstleister platzieren
  • Eine große Auswahl an möglichen Versanddienstleistern bereitstellen

g. Service-Kontakt

Auch wenn Sie im Warenkorb alle wichtigen Informationen bereitstellen, wird es bei einigen Kunden zu weiteren Problemen und Fragen kommen. Gehen Sie sich also sicher und stellen Sie Angaben zum Service bereit. So weiß der Kunde bei möglichen auftauchenden Fragen sofort, welche Kontaktmöglichkeiten bestehen.

  • Integration des Telefonservice
  • Informationen über die Erreichbarkeit

h. Eingabe von Rabattcodes

Möchten Sie Ihren Online Shop optimieren, sollten Sie sich auch über vermeintliche “Kleinigkeiten” Gedanken machen, wie zum Beispiel das Eingabefeld für Rabattcodes. Bei der Eingabe von Rabattcodes gibt es einiges zu beachten. Zum einen soll es der Kundin leicht fallen, das Eingabefeld zu finden, da es sonst schnell zur Frustration und somit zu einem stehen gelassenen Warenkorb führen kann.

Zum anderen darf das Eingabefeld nicht zu prominent platziert sein. Kunden, die den Einkauf ohne Rabatt abschließen wollen und sich kurz vor dem Checkout befinden, erhalten dadurch nicht den Eindruck, dass Gutscheine üblich sind. Auf diese Weise verhindern Sie, dass die Besucherin den Warenkorb abbricht, um explizit nach Gutscheinen zu suchen.

  • Sichtbare, aber nicht zu prominente Platzierung des Eingabefeldes
  • Dropdown-Element für die Eingabe

i. Call-to-Action

Was ist der nächste Schritt und wie beginnt der Kunde den Checkout? Auch im Warenkorb spielen Call-to-Action (Handlungsaufforderungen) eine bedeutende Rolle.

Weiß der Kunde nicht auf anhieb, wie es nun weitergeht mit dem Einkauf, kann es schnell passieren, dass er den Online Shop verlässt und zur Konkurrenz wechselt. Vom Warenkorb aus kann es mehrere Wege geben, die die Besucher nehmen wollen.

  • Handlungsaufforderung “Zur Kasse”, um den Checkout zu beginnen
  • Handlungsaufforderung “Weiter shoppen”, um weitere Produkte zu suchen

j. Exit-Intent Popups (Gutschein-Variante)

Sie haben den Warenkorb optimiert und dadurch viele Warenkorbabbrüche verhindert? Glückwunsch! Es befindet sich im Warenkorb jedoch noch einiges an Potenzial. Es ist nämlich unmöglich, den Warenkorb so zu gestalten, dass er den Bedürfnissen jedes einzelnen Besuchers gerecht wird.

Mit Hilfe von personalisierten Exit-Intent Popups kommunizieren Sie individuell mit jedem einzelnen Kaufabbrecher. So erhalten beispielsweise preissensitive Besucher, die kurz vor dem Kaufabbruch stehen, einen Rabattcode, der sie vom Kaufabschluss überzeugt. Dabei findet kein wahlloses Verteilen von Rabattcodes statt, da diese Vorgehensweise zu verpassten Umsätzen führt. Vielmehr ist eine gezielte Ausspielung von Rabattcodes nur an das Segment der preissensiblen Kaufabbrecher zielführend.

Erfahren Sie in diesem Blogartikel, wie Sie in Ihrem Online Shop Gutscheine gewinnbringend einsetzen.

Online Shop optimieren: Checkout

Der Besucher gelangt in Ihren Online Shop, sucht sich konkrete Produkte raus, legt sie in den Warenkorb und entscheidet sich, den Checkout zu beginnen. Was sich hier wie ein sicherer Kaufabschluss liest, entwickelt sich in der Realität schnell zu einem Kaufabbruch.

Wie die Produktdetailseiten und der Warenkorb, ist auch der Checkout ein äußerst kritischer Moment im Bestellvorgang. Diese letzte Hürde gilt es daher mit Hilfe von Online Shop Optimierungen so einfach und ansprechend wie möglich zu gestalten.

a. Kurzer Bestellvorgang

Wir haben heute immer weniger Zeit und auch die Online-Bestellung muss entsprechend schnell gehen. Der Kaufabschluss ist idealerweise in maximal fünf Schritten abgewickelt. Dabei sollten Sie darauf achten, die Datenabfragen auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine Möglichkeit für die Checkout Optimierung bietet Ihnen zum Beispiel der Single-Page Checkout. Hier finden sich alle Felder auf ein und derselben Seite und der Kunde kann übersichtlich in nur wenigen Klicks die Bestellung aufgeben. Häufiger kommen jedoch die Multi-Page Checkouts zum Einsatz. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass der Kunde visuell durch den Prozess begleitet wird.

  • Single-Page Checkout
  • Multi-Page Checkout (max. 5 Schritte)
  • Begrenzung auf nötigste Daten

b. Gastbestellung

Es schreckt häufig ab, ein Kundenkonto anlegen zu müssen, bevor die Bestellung getätigt werden kann. Immer weniger Online Shopper sind bereit, sich in einem Online Shop zu registrieren, ohne vorher zumindest ein gewisses Vertrauen zum Shop zu haben.

Mit der Möglichkeit der Gastbestellung geben Sie Ihren Kunden die Option, bequem auch ohne Registrierung zu bestellen, was die Abbruchrate deutlich verringert. Auch aus rechtlicher Sicht sollten Sie Ihren Besuchern die Gastbestellung ermöglichen.

  • Gastbestellung für zögernde Kunden

c. Vertrauen mit Gütesiegeln

Ob der Trusted Shop-Siegel, eine TÜV-Zertifizierung oder das EHI-Handels-Siegel: Gütesiegel wecken Vertrauen. Startet eine potenzielle Käuferin den Checkout und hat immer noch gewisse Unsicherheiten, kann der Vertrauensaufbau durch Gütesiegel den letzten Impuls geben, damit sie die Bestellung abschließt. Folglich verdienen Gütesiegel einen genaueren Blick, wenn Sie den Online Shop optimieren wollen.

Im Gegensatz zu Produkt-Gütesiegeln beziehen sich die Shop-Siegel auf den Online Shop an sich und sollten daher nicht nur im Checkout, sondern entlang des gesamten Kaufvorgangs erscheinen. Hierfür bietet sich unter anderem der Footer der Website an.

  • Gütesiegel im Checkout und entlang des gesamten Kaufvorgangs

d. Warenkorb-Timeouts

Es gibt jede Menge Käufer, die einen Warenkorb füllen, den Prozess dann erst einmal unterbrechen, um zu einem späteren Zeitpunkt fortzufahren. Nichts ist aus Kundensicht ärgerlicher als ein leerer Warenkorb bei der Wiederaufnahme der Bestellung. Die Chance, dass die Kundin jetzt noch einmal von vorne beginnt, ist ziemlich gering.

Die Abbruchrate im Checkout lässt sich verringern, wenn Sie die Speicherung von Präferenzen und den Warenkorb-Einkauf für den nächsten Kundenbesuch ermöglichen. Hier kommt es auf das Shopsystem an, ob und welche Konfigurationsmöglichkeiten für das Warenkorb-Timeout existieren.

  • Warenkorb-Timeout nicht zu kurz anlegen

e. Zahlungsarten

Damit es im letzten Schritt nicht zu einem Warenkorbabbruch kommt, ist es wichtig, den Kunden alle gängigen und präferierten Zahlungsarten anzubieten. PayPal ist heutzutage ein Muss, aber auch die Klassiker erfreuen sich in Teilen noch großer Beliebtheit. Bieten Sie Ihren Kunden eine gute Auswahl an Zahlungsarten an, die Ihre Zielgruppe präferiert.

Weil es aufgrund des starken Wachstums des E-Commerce sicherlich auch in Zukunft neue und innovative Zahlungsverfahren geben wird, ist es zudem ratsam, die Integration über einen Payment Service Provider vorzunehmen (z.B. Klarna).

  • Mix an Zahlungsarten, die die eigene Zielgruppe präferiert
  • Gegebenenfalls Zusammenarbeit mit Payment Service Provider

f. Mobile Commerce

Der Bestellprozess Ihres Online Shops sollte unbedingt auf mobile Endgeräte optimiert sein. Der weltweite Umsatz, der über mobile Geräte erzielt wird, steigt kontinuierlich an. Werden mobile Besucher nicht von Anfang an mitgedacht, so müssen Sie über kurz oder lang mit sinkenden Umsätzen rechnen.

Dazu müssen die Inhalte auf das kleine Format der Smartphone-Bildschirme angepasst werden. Es gilt dabei unter anderem auf größere Buttons, kurze Checkouts, hohe Ladegeschwindigkeiten und selbstverständlich ein einwandfreies responsives Design zu achten. Auch Lösungen wie Exit-Intent Popups sind idealerweise für Mobilgeräte – ob Smartphone oder Tablet – optimiert.

  • Größere Buttons
  • Kurze Checkouts
  • Hohe Ladegeschwindigkeiten
  • Responsives Design

In eigener Sache: Kennen Sie schon unser individuelles erfolgsbasiertes Preismodell?

Online Shop optimieren: Nach dem Kaufabbruch

Sie haben Ihren Online Shop bereits eingehend optimiert und die Conversion Rate bzw. Kaufabbrüche stets im Blick? Nicht mehr lange, und sie werden mit zufriedenen Kunden und höheren Umsätzen belohnt!

Dennoch wird es weiterhin Kaufabbrüche geben. Sie sind ein Teil des Online-Handels und lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Doch auch nach einem bereits erfolgten Kaufabbruch gibt es einige Optimierungsmöglichkeiten für Ihren Online Shop, mit denen Sie die Kaufabbrecher reaktiv zurück in den Kaufprozess holen und dadurch Ihren Umsatz maximieren. Dabei handelt es sich um Offpage Maßnahmen, welche außerhalb der eigenen Website greifen.

a. Klassisches Retargeting

Als bekannteste Offpage Maßnahme ist das Klassische Retargeting zu nennen. Hierbei werden die Besucher Ihres Online Shops markiert. Nach einem erfolgtem Kaufabbruch werden ihnen anschließend Werbebanner auf anderen Websites aus ausgespielt. So bleibt Ihr Online Shop beim Abbrecher auch außerhalb der eigenen Website präsent.

b. Social Media Retargeting

Das Social Media Retargeting funktioniert nach einer ähnlichen Logik wie das Klassische Retargeting, nur dass die Ausspielung der Werbebanner auf Social Media Plattformen wie TikTok, Instagram und LinkedIn erfolgt. Bei einer Social Media Durchdringung von 46% (38 Millionen Nutzer in Deutschland) ist das Social Media Retargeting als Offpage Maßnahme entsprechend vielversprechend.

c. E-Mail Retargeting (Abbrecher-Mails)

Das E-Mail-Retargeting hingegen beschreibt das Versenden von Abbrecher-Mails, welche die Abbrecher nach erfolgtem Kaufabbruch in den Kaufprozess zurücklenken. Im Gegensatz zu den anderen genannten Retargeting Maßnahmen setzen Sie mit Mailings an Warenkorbabbrecher auf direkte Kommunikation (One-To-One Marketing). Wegen der hohen Akzeptanz weisen Abbrecher-Mails eine hohe Klickrate auf. Auf diese Weise reaktivieren Sie bis zu 30% Ihrer Warenkorbabbrecher.

Beispiel: Ela Yildiz, 39

shop optimierung

Entdecken Sie weitere Beispiele für personalisierte E-Mails nach Warenkorbabbrüchen mit einem Mehrwert für Ihre Kunden.

Lassen Sie sich das Optimierungspotenzial nicht entgehen!

Ob mit einem Shopsystem wie Shopware und Shopify oder ein eigenhändig gebauter Online Shop: Nutzen Sie die Optimierungsmöglichkeiten Ihres Shops und stärken Sie so Ihr Online-Geschäft. Auch wenn Sie nicht drumherum kommen, die manuellen Online Shop Optimierungen vorzunehmen, helfen Ihnen automatisierte Tools wie uptain dabei, den Online Shop an den kritischen Stellen zu optimieren. Lassen Sie sich das Optimierungspotenzial also nicht entgehen und holen Sie das Maximum aus Ihrem Online Shop heraus.

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