SEO: Suchmaschinenoptimierung für Online-Shops

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Autor: Haydar Yuece // 9min

Mit gezielten Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung haben Online-Händler die Möglichkeit, ihren Online-Shop und ihre Produkte weit oben in den Suchergebnissen von Google zu platzieren. Durch die Steigerung der Sichtbarkeit steigt der Traffic und somit die Chance höherer Umsätze – ein Potenzial, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Vor diesem Hintergrund kommt der Suchmaschinenoptimierung in Zusammenspiel mit der Suchmaschinenwerbung innerhalb des Marketing-Mix eines Online-Shops eine zentrale Bedeutung zur Neukundengewinnung und Umsatzmaximierung zu.

SEO und die Bedeutung für Online-Shops

Mit der Optimierung eines Online-Shops für die Suchmaschine soll ein möglichst gutes Ranking für bestimmte Suchbegriffe erzielt werden. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, dass der Google Algorithmus den Shop als so relevant für ein bestimmtes Keyword einschätzt, dass es diesen auf den vorderen Plätzen platziert.

Zu bedenken gilt immer, dass Google darauf bedacht ist, dem Suchenden die besten Antworten auf seine Anfrage zu liefern. Dazu wurden und werden regelmäßig Rankingfaktoren definiert, anhand derer sich die Bots beim Crawlen orientieren und die Seite entsprechend bewerten.

Dabei sind vor allem die Ergebnisse der ersten Seite relevant. In der unteren Grafik ist zu sehen, wie stark die CTR (Click Through Rate, zu deutsch: Klickrate) von Position zu Position sinkt. Landet ein Online-Shop auf der zweiten oder gar dritten Seite, so darf man nicht mit zusätzlichem Traffic rechnen.

seo suchmaschine online shop

Genau an dieser Stelle erreichen Online-Shops ihre potenziellen Kunden. Die Suchmaschinenoptimierung ist unabdingbar, um …

  • langfristig die Sichtbarkeit zu erhöhen
  • Traffic und Neukunden zu generieren
  • die Reichweite zu steigern
  • gezielt Zielgruppen anzusprechen
  • die Conversion Rate zu steigern
  • mit anderen Maßnahmen wie SEA das Marketingbudget optimal zu nutzen
  • den Umsatz zu erhöhen

Sie möchten Ihren Umsatz nachhaltig erhöhen? Lesen Sie den Blogpost Umsatz steigern im Online-Shop.

Welche Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung in Online-Shops gibt es?

Grundsätzlich lassen sich SEO-Maßnahmen in die OnPage- und OffPage-Optimierung unterteilen, wobei die technische Umsetzung zu den OnPage-Maßnahmen gezählt wird.

OnPage-Optimierung

OnPage bezieht sich auf die Inhalte des Online-Shops selbst. Mögliche Fragen für das E-Commerce SEO sind:

  • Bekommt der Besucher alle wichtigen Informationen über die Produkte detailliert, strukturiert und lesefreundlich präsentiert?
  • Werden in den Texten relevante Keywords einbezogen?
  • Werden Fragen von Kunden gezielt beantwortet?
  • Begleiten Fotos und Videos die Customer Journey?

 

Je höher die Qualität des Contents und die Interaktion der Kunden mit den Inhalten, desto besser wird die Seite von Google bewertet.

Die technische Optimierung bezieht sich auf alle Faktoren, die wichtig sind, damit Google problemlos die Seite crawlen kann. Sie ist sozusagen das Grundgerüst dafür, dass alle weiteren OnPage- und OffPage-Maßnahmen greifen. Zu den technischen Aspekten zählen unter anderem die URLs, eine einfache Struktur der Webseite und der vorhandenen Daten, die Sicherstellung der Canonical URLs, die Nutzung eines SSL-Zertifikats sowie die Verkürzung der Ladezeit.

OffPage-Optimierung

Bei der OffPage-Optimierung liegt das Augenmerk hauptsächlich auf den Backlinks. Diese sorgen dafür, dass Google eine Seite als relevant für einen vorher definierten Bereich bzw. Themengebiet einstufen kann. Hier punkten vor allem Online-Shops mit nischigen Produkten und genau definierbaren Zielgruppen, weil in diesen Bereich die Konkurrenz noch nicht so stark ist.

Die Rückverweise auf den Online-Shop werden als Link auf externen Seiten platziert und steigern damit die Autorität in der Suchmaschine, womit diese letztlich als Bewertung für das Ranking dienen. Bei diesen „Empfehlungen“ gilt immer, dass es sich dabei um hochwertige Backlinks handelt.

E-Commerce Marketing-Mix für Suchmaschinen

Für ein effizientes Online-Marketing im E-Commerce gehen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung sowie die Nutzung von Diensten wie Google-Shopping stets Hand in Hand. Im Verbund verbessern die Teildisziplinen des Suchmaschinenmarketings deutlich die Sichtbarkeit und decken unterschiedliche Arten der Suchergebnisse ab, wodurch die Chancen auf einen höheren Traffic steigen.

Während SEA vor allem kurzfristig wirkt, ist SEO eine langfristige Maßnahme, sodass die ersten, sichtbaren Ergebnisse ein paar Monate auf sich warten lassen können. Hier gilt es also ein wenig Geduld aufzubringen, was sich am Ende jedoch für die organischen Suchanfragen lohnt. Eine Schnittmenge sind vor allem die Keywords, die sich gezielt stärken lassen.

4 Tipps, um mit SEO im Online-Shop zu starten

Mit unseren 4 Tipps können Online-Händler mit den ersten Maßnahmen im SEO für den Online-Shop direkt starten.

1. Keywords finden

Keywords sind der zentrale Schlüssel für gute Platzierungen. Sobald ein Nutzer eine Suchanfrage mit einem Schlüsselwort stellt, macht sich die Suchmaschine auf den Weg, Inhalte nach dieser Anfrage zu crawlen und die relevantesten Seiten für die Suchintention in den SERPS (Search Engine Result Page) nach entsprechendem Ranking aufzulisten. Wie findet man aber für seinen Online-Shop die richtigen Keywords? Hierfür empfehlen wir den Einsatz von speziellen Tools:

  • Google Suggest mit Vorschlägen ähnlicher und verwandter Suchanfragen
  • Google Keyword-Planer in Google Ads
  • Hypersuggest oder Ubbersuggest für Keywordkombinationen und Themenfindung
  • Google Trends zur Einsicht in bisherige, starke Suchinteressen
  • Fragen identifizieren, die Besucher in Hinblick auf Produkte haben, welche Lösungen sie erwarten, was sie in diesem Zusammenhang beschäftigt, usw.

2. Produktbeschreibungen optimieren

Der eigentliche Content auf der Webseite ist das A und O im SEO für den Online-Shop. Vor allem Produktbeschreibungen werden häufig vernachlässigt. Dabei liegt hier eine Menge Optimierungspotenzial. Das können Sie direkt verbessern:

  • Bauen Sie den Produktnamen und das Haupt-Keyword in die erste Überschrift (H1) sowie Nebenkeywords in die Teilüberschriften (H2, H3) ein
  • Verfassen Sie einen kurzen Teaser mit allen wichtigen Informationen
  • Listen Sie alle wichtigen USPs des Produkts übersichtlich mithilfe von Bullet Points auf
  • Schreiben Sie einen Text mit allen Mehrwerten und wissenswerten Tipps rund um das Produkt
  • Zwischenüberschriften garantieren die Lesefreundlichkeit
  • Fügen Sie ein hochwertiges Produktbild und Icons ein

 

Wichtig: Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe (Anrede, locker, emotional, sachlich usw.). Eine Produktbeschreibung sollte es auf etwa 200-300 Wörter bringen. Wenn ein Produkt besonders erklärungsbedürftig ist, eignet sich die Implementierung eines Tab-Menüs. Hier kann der Besucher selbst entscheiden, welche Informationen er noch benötigt.

Erfahren Sie, wie die perfekte Produktbeschreibung aussieht – inklusive Beispiele.

3. Title-Tag und Meta-Description

Die sogenannten Meta-Daten (Title-Tag und Meta-Description) sind Informationen zu einer Seite, die in den Suchergebnissen angezeigt werden. Diese sollen einerseits die Neugier des Besuchers wecken und zum Klick animieren. Andererseits sind sie wichtig für die Platzierung in den SERPs selbst. Die Meta-Daten finden Sie im Kopfbereich des HTML-Dokuments. So erstellen Sie direkt einen guten Title-Tag und eine Meta-Description:

 

Title-Tag:

  • Der Titel sollte nicht länger als 55 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein
  • Bauen Sie das Haupt-Keyword direkt am Anfang ein
  • Wecken Sie die Aufmerksamkeit der Nutzer mit Fragen oder Mehrwert
  • Fügen Sie Ihren Unternehmensnamen hinzu
  • Bauen Sie Emojis ein

Beispiel: „Jeans, die immer eine gute Figur machen 🤩 | jeansbude“

Meta-Description:

  • Schreiben Sie eine Meta-Description, die nicht mehr als 155 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfasst
  • Teasern Sie das an, was der Kunde in Ihrem Online-Shop erwartet
  • Bauen Sie das Haupt-Keyword ein
  • Passende Icons oder Emojis können die Aufmerksamkeit steigern
  • Setzen Sie einen Call-to-Action

Beispiel: „Jeans für jeden Anlass und Geschmack ➜ legere Five Pocket ✓ bequemer Mom Fit ✓ lässiger Boyfriend Look ✓ trendy Cropped Style ✓ Jetzt kaufen bei jeansbude.de“

 

Ziel der Meta-Daten ist es, die erste Aufmerksamkeit zu erzeugen und Traffic auf die Seite zu bringen. Ist das geschafft, unterstützen die Tools von uptain Online-Shops dabei, den Traffic in Kunden umzuwandeln. Mithilfe von smarten Exit-Intent Popups, Abbrecher-Mails und Newsletter Popups, die intelligent und personalisiert zum Einsatz kommen, wird SEO im E-Commerce zielorientiert zum Umsatzbooster.

Wandeln Sie Ihre Besucher in zahlende Kunden um.

4. Optimierung der URL

Auch die URL bietet Optimierungspotenzial für das SEO, denn sie ist einer der Rankingfaktoren der Suchmaschine und beeinflusst damit die Platzierung. Prüfen Sie Ihre URLs daher auf folgende Parameter:

  • Halten Sie die URL kurz und prägnant
  • Orientieren Sie sich an einer aussagekräftigen Struktur
  • Fügen die das Haupt-Keyword hinzu
  • Trennen Sie Worte durch einen Bindestrich
  • Verwenden Sie ausschließlich Buchstaben und Zahlen

Beispiel: jeansbude.de/herren-jeans oder jeansbude.de/damen-jeans/five-pocket

Fazit: Nutzen Sie SEO für Ihren Online-Shop

SEO ist heute für jede Webseite unabdingbar und so auch für Online-Shops ein wichtiges Element des Online-Marketings. Jedoch sollte SEO nicht isoliert zum Einsatz kommen, sondern sich immer in ein umfassendes Suchmaschinenmarketing einbetten und im Einklang mit Suchmaschinenwerbung stehen. So stehen die Chancen gut, langfristig hohe Platzierungen zu erzielen. uptain hilft Ihnen anschließend dabei, den gewonnenen Traffic in Umsatz zu konvertieren.

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