Shopify Conversion Rate optimieren

Headerbild zum Thema Shopify Conversion Rate mit einem Shopify Symbol und nach oben gehenden Graphen.
Autor: Harald Neuner // 11min

Wer sich heute unkompliziert einen Online-Shop wünscht, ist bei Shopify genau richtig. Die E-Commerce-Plattform ermöglicht Einzelpersonen und Unternehmen, ihre eigenen Online-Shops zu erstellen und zu betreiben. Dazu stellt Shopify seinen Nutzern alle wichtigen Tools und Funktionen zur Seite, um Produkte online zu verkaufen, Zahlungen zu verarbeiten, den Lagerbestand zu verwalten und die Logistik rund um Versand und Lieferung zu handhaben. Viele Vorteile, zweifelsohne, mit einem „Aber“. Das Wettbewerbsumfeld ist mit mehr als 2 Millionen Einzelhändlern beachtlich. Wie können Sie hier erfolgreich sein? Die Grundlage dafür legt die Shopify Conversion Rate.

Was ist die Shopify Conversion Rate?

Bekanntermaßen ist die Conversion Rate eine der wichtigsten Kennzahlen für Online-Shops. Sie zeigt, wie viele Besucher auf einer Webseite konvertieren. Die gleiche Aufgabe kommt der Shopify Conversion Rate zu. Sie ist ein Maß für die Wirksamkeit der Präsenz auf der Shopify-Plattform. Eine hohe Shopify Conversion Rate zeigt dabei, dass der Shop so optimiert ist, dass eine positive Benutzererfahrung, eine ansprechende Produktpräsentation und effektive Marketingstrategien dazu führen, dass Besucher zu Kunden konvertieren. Liegt sie hingegen unter den Erwartungen, gilt es genauer hinzuschauen. Letztlich ist die Shopify Conversion Rate also Ihre wichtigste Metrik, um die Leistung Ihres Online-Shops zu beurteilen und Bereiche zu identifizieren, in denen Sie möglicherweise Optimierungen vornehmen müssen.

Gut zu wissen: Bei der Shopify Conversion Rate ist vor allem die Art der Konvertierung zu berücksichtigen. Die Conversion Rate von Kaufabschlüssen, entstanden durch die Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern, ist eine andere Kennzahl, als etwa die Conversion Rate von E-Mail-Eintragungen durch Newsletter Popups für Shopify.

Wie hoch ist die durchschnittliche Conversion Rate im E-Commerce branchenübergreifend betrachtet?

Laut aktuellen Auswertungen liegt die durchschnittliche Conversion Rate im E-Commerce Sektor branchenübergreifend bei 2,5%.1 Allerdings sollte die durchschnittliche Conversion Rate nur als grober Orientierungswert dienen. Um präzise Aussagen zu treffen müssen Sie sich branchenspezifische Conversion Rate Statistiken anschauen.

Warum ist die Shopify Conversion Rate so wichtig?

Egal ob Effizienz der Marketingstrategien, ansprechende Präsentation Ihrer Produkte oder zielführende Preisgestaltung – die Shopify Conversion Rate ist ein direkter Indikator für die Effektivität Ihres Online-Shops ist. Die Kennzahl gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie gut Ihr Shop nicht nur Traffic zieht, sondern Ihre Besucher auch zu Kunden konvertiert (Traffic vs. Conversion). Indem Sie die Shopify Conversion Rate berechnen, lassen sich Stärken und Schwächen Ihres Online-Shops herausarbeiten und verständlich abbilden. So lassen sich auf Grundlage der Shopify Conversion Rate auch technische Aspekte wie die Ladezeit, die Navigation oder den Checkout unter die Lupe nehmen.

Zusammengenommen eröffnet Ihnen die Shopify Conversion Rate die Chance, Ihren Shop zu verbessern, um in einem umkämpften Markt den ROI (Return on Investment) zu steigern und ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit sicherzustellen.

Wie berechnet man die Shopify Conversion Rate?

Die Berechnung der Shopify Conversion Rate ist unkompliziert und lässt sich anhand einer einfachen Formel durchführen. Diese berücksichtigt die Anzahl der Besucher eines Online-Shops und die Anzahl der abgeschlossenen Käufe.
Gehen Sie wie folgt vor:

Grafische Darstellung von der Berechnungsformel für die Conversion Rate. Oben steht die Frage

Ermitteln der Gesamtanzahl der Käufe

Die Gesamtzahl der Käufe bezieht sich auf die erfolgreichen Transaktionen in einem bestimmten Zeitraum. Bei Shopify wird dies normalerweise im Dashboard unter den Verkaufsstatistiken angezeigt.

Ermitteln der Gesamtanzahl der Besucher

Mit der Gesamtzahl der Besucher ist jeder einzigartige Aufruf oder jede Sitzung gemeint, die im Shop im gleichen Zeitraum stattfanden. Auch diese Information findet man im Shopify-Dashboard.

Berechnungsformel anwenden

Die Shopify Conversion Rate wird berechnet, indem Sie nun die Gesamtanzahl der Käufe durch die Gesamtanzahl der Besucher teilen und das Ergebnis mit 100 multiplizieren. Das Ergebnis wird somit in Prozent ausgedrückt.

 

Die Formel der Shopify Conversion Rate:

Conversion Rate (%) = Verkäufe x 100 / Anzahl der Besucher

 

Dazu ein Beispiel:

Wenn ein Shopify-Shop in einem Monat 50 Verkäufe hat und in diesem Zeitraum 1.000 einzigartige Besucher verzeichnet, dann ergibt sich daraus die folgende Shopify Conversion Rate:

50 Verkäufe x 100 / 1.000 Besucher = 5 % Conversion Rate

Das Ergebnis zeigt Ihnen, dass von 100 Besuchern 5 einen Kauf tätigen.

 

Behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, dass die Shopify Conversion Rate abhängig von weiteren Faktoren wie der Branche ist. Verlassen Sie sich daher nie auf allgemeine Benchmarks, sondern nehmen Sie diese lediglich als groben Richtwert. Auch unsere nachfolgende Betrachtung einer guten Shopify Conversion Rate sollten Sie nur als erste Idee und Einschätzung nutzen.

Was ist eine gute Shopify Conversion Rate?

Als eine gute Shopify Conversion Rate wird im Allgemeinen ein Wert durchschnittlich zwischen 1,3 % bis 1,5 % bezeichnet. So zumindest laut einer Studie, bei der 3.000 Shopify-Shops untersucht wurden. Der Bericht zeigte ferner, dass die besten 20 % der Shops eine Shopify Conversion Rate von über 3,2 % aufwiesen. Das zeigt, dass Sie mit einer Shopify Conversion Rate von 1,3 % bereits sehr gut dastehen und alles darüber in Richtung der besten Auslese geht.

Nochmals sei erwähnt, dass es wichtig ist, die Shopify Conversion Rate nicht isoliert zu betrachten. Sie ist nur ein Teil der Leistungsbewertung eines Online-Shops. Faktoren wie Traffic-Qualität, Kundenbindung, Durchschnittswert des Warenkorbs und Kundenzufriedenheit spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für den Gesamterfolg.

Sie sollten sich letztlich darauf konzentrieren, ihre Shopify Conversion Rate im Vergleich zu Ihren eigenen historischen Daten zu verbessern, anstatt sich ausschließlich an Branchendurchschnitten zu orientieren. Kontinuierliche Optimierung der Webseite, Verbesserung der Nutzererfahrung und effektive Marketingstrategien sind Schlüsselelemente, um die Shopify Conversion Rate zu erhöhen. Und wie das genau gehen kann, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Tipps, um die Shopify Conversion Rate zu erhöhen

Möchten Sie Ihre Shopify Conversion Rate erhöhen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

Infografik mit Faktoren die die Shopify Conversion Rate beeinflussen: Testimonials (Herz), Gast-Checkout (Tüte), Theme (Maus), Popups (Browser), Mails (Brief), Fortschrittsbalken (Tacho).

Erhöhen Sie das Vertrauen mit Testimonials und Bewertungen

Vertrauen ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine Konvertierung. Nur jener Besucher, der sich bei Ihnen sicher fühlt, wird seine Daten preisgeben und einen Kauf auslösen. Um bei Shopify die Conversion Rate zu steigern, können Sie vertrauen erweckende Testimonials und Bewertungen zufriedener Kunden mit einbringen. Haben andere Nutzer schon positive Erfahrungen gemacht und teilen diese, sorgt das dafür, dass auch der potenzielle Neukunde diese erwartet. Wichtig ist, dass Sie echte Feedbacks einbinden. Zusätzlich unterstützen den Vertrauensaufbau bekannte Siegel wie Trusted Shops oder „Made in Germany“.

Gast-Checkout aktivieren

Ein Kundenkonto mag für Sie viele Vorteile haben, aber nicht jeder Kunde möchte direkt eins anlegen. Berücksichtigen Sie diese Tatsache in Ihrem Checkout und ermöglichen Sie einen Kauf als Gast. Senken Sie mit der Aktivierung solche Barrieren und erleichtern Sie den Kaufabschluss. Im gleichen Atemzug kann die Shopify Conversion Rate gesteigert werden.

Shopify-Theme aussuchen

Es gibt sie tatsächlich, die Shopify-Themes, die laut einer Auswertung mit einer hohen Shopify Conversion Rate überzeugen. Die Auswahl hängt natürlich stark von der Marke, den Produkten und der Dienstleistung ab, dennoch erhöhen Sie die Chance der Konvertierung mit ausgewählten Themes. Dazu zählen Empire, Warehouse und Impulse. Empire mit einer Katalogoption ist hervorragend für Elektronik, Büroartikel und Ähnliches geeignet, wo vor allem hochwertige Bilder eine zentrale Rolle spielen. Warehouse ist ähnlich und passt gleichermaßen zu Haus- und Gartenprodukten sowie Sportgeräten. Impulse hat sich für Kleidung und Accessoires oder Beautyprodukte bewährt.

Einsatz von Popups und Erinnerungsmails

Exit-Intent Popups sind ein wirkungsvolles Instrument, um Besucher zu einer bestimmten Aktion zu verführen. Sie erregen unmittelbar mit dem „Aufploppen“ die Aufmerksamkeit – und das am besten zum idealen Zeitpunkt, mit dem passenden Angebot und einem hohen Maß an Personalisierung. Einer der wesentlichen Vorteile von Popups zur Erhöhung der Shopify Conversion Rate liegt in dessen Wandelbarkeit und Flexibilität. Der intelligente uptain® ALGORITHMUS beispielsweise erkennt das Nutzerverhalten und das damit verbundene „Problem“. So wird das Popup inhaltlich mit genau dem gefüllt, was der Besucher noch benötigt, um zu konvertieren, wie einen Rabatt oder den Kontakt zum Kundenservice.
Kaufabbrecher-Mails sind ideal, um potenzielle Käufer, die zwar schon ihren Warenkorb gefüllt, aber den Kauf nicht abgeschlossen haben, in den Checkout-Prozess zurückzuführen und damit die Shopify Conversion Rate zu erhöhen. Auch hier personalisiert der smarte uptain® ALGORITHMUS die Inhalte sowie die Tonalität und sendet automatisch unter anderem Gutscheine oder Support-Mails raus. Zudem sind die Abbrecher-Mails, Browser-Abandonment Mails und Comeback-Mails von uptain DSGVO-konform.

Visuelle Fortschrittsbalken dem Checkout hinzufügen

Letztlich können Sie die Shopify Conversion Rate erhöhen, indem Sie Ihren Kunden zeigen, in welchem Schritt des Checkouts sich diese befinden. Klingt einfach, ist aber dennoch sehr wirkungsvoll. Die Visualisierung in Form eines Fortschrittsbalkens hat sich dafür am besten bewährt. Warum? Oftmals haben viele Online-Shops noch lange oder komplizierte Bestellprozesse, die Kunden nerven und sehr häufig zum Kaufabbruch führen. Indem Sie schon von Beginn an ein klares Verständnis für die einzelnen Schritte schaffen, z. B. diese bildlich darstellen, tragen Sie dazu bei, dass der Kunden im Checkout-Prozess bleibt und konvertiert.

Optimierung der Website-Geschwindigkeit

Die Ladezeit Ihrer Website spielt eine zentrale Rolle bei der Kundenbindung und Shopify Conversion Rate. Lange Ladezeiten führen oft zum Verlust von potenziellen Kunden. Indem Sie Bilder komprimieren, unnötige Plugins entfernen und auf eine schnelle Hosting-Lösung setzen, können Sie in eine schnelle und reibungslose Benutzererfahrung investieren. Tools wie Google PageSpeed Insights helfen zusätzlich, die Leistung Ihrer Website zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu liefern. Für ein herausragendes Benutzererlebnis und eine mögliche positive Beeinflussung Ihrer Suchmaschinenplatzierung.

Personalisierte Empfehlungen und Upselling

Bieten Sie personalisierte Produktempfehlungen basierend auf dem bisherigen Surf- und Kaufverhalten der Kunden. Dies kann durch die Integration von KI-basierten Tools erfolgen, die automatisch relevante Produkte vorschlagen. Upselling- und Cross-Selling-Strategien können ebenfalls die durchschnittliche Bestellgröße und somit die Shopify Conversion Rate erhöhen. Heben Sie zum Beispiel Zubehör oder verwandte Artikel auf Produktseiten und im Checkout-Prozess hervor. Mit personalisierten Empfehlungen schaffen Sie ein individuelles Einkaufserlebnis, das Kunden schätzen und schließlich zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und -loyalität beiträgt.

Mobile Optimierung und Responsive Design

Eine weitere wesentliche Maßnahme zur Steigerung der Shopify Conversion Rate ist die Optimierung Ihrer Website für mobile Geräte. Eine große Anzahl von Kunden nutzt Smartphones oder Tablets für Online-Einkäufe. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Shopify-Shop ein responsives Design aufweist, welches sich automatisch an die Bildschirmgröße des Geräts anpasst. Eine benutzerfreundliche, mobile Erfahrung umfasst einfache Navigation, schnelle Ladezeiten, gut lesbare Inhalte und eine unkomplizierte Checkout-Prozedur. Berücksichtigen Sie darüber hinaus die Integration von mobilen Zahlungsmethoden wie Apple Pay oder Google Pay. Auf diese Weise lässt sich nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern auch die Abbruchraten bei mobilen Nutzern reduzieren und umgekehrt die Gesamt-Conversion Rate erhöhen.

Behalten Sie Ihre Shopify Conversion Rate im Blick

Das Optimieren der Shopify Conversion Rate ist ein laufender Prozess, der zu Ihrem Marketing dazugehören sollte. Analysieren Sie regelmäßig die Shopify Conversion Rate und alle weiteren Metriken, die mit dem Erfolg Ihres Online-Shops verbunden sind. So stellen Sie sicher, dass Sie die Verkaufsabschlüsse und damit Ihren Umsatz steigern.

Quellenverzeichnis

1 Monetate: Ecommerce Quarterly Benchmarks (02/2024), https://monetate.com/ecommerce-benchmarks-kpis/ (letzter Zugriff: 14.02.2024)

Autor_Harald Neuner

Artikelautor

Online Marketing + Content

Harald Neuner

Artikelautor

Online Marketing + Content

Harald Neuner ist Co-Founder von “uptain”, der führenden Software-Lösung für die Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern im DACH-Raum. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, kleinen und mittleren Online-Shops Technologien zur Verfügung zu stellen, über die bisher vorwiegend die Großen im E-Commerce verfügten. Mit “uptain” ist ihm genau das möglich geworden.

Mehr zum Autor
  • Conversion Rate Definition – was ist die Conversion Rate?

    Ein Besucher landet in Ihrem Online-Shop und tätigt hier einen Kauf. Der Interessent konvertiert in dem Fall zu einem Kunden. Das beeinflusst Ihre Conversion Rate. Der erste Schritt jeder Optimierung ist die Definition der Conversion Rate. Erfahren Sie in diesem Blogpost, wie Sie Ihre Conversion Rate definieren.

    Zum Blogpost
  • FEYDOM erzielt mit uptain 40 % Conversion Rate bei Abbrecher Mails

    Im Vergleich zu anderen Produkten ist der Traffic bei Anbietern von hochpreisigen Sofas eher gering. Die Besucher sollen daher optimal beim Kaufprozess begleitet und idealerweise zum Kauf bewegt werden. Das Ergebnis: 25 % Conversion Rate Steigerung seit Einführung von uptain, 40% Conversion Rate bei Abbrecher-Mails, 15% Conversion Rate bei Exit Intent Popups, Kundenrückgewinnung und weniger Kaufabbrüche.

    Zur Erfolgsgeschichte
  • Kundenbindung im Online-Shop stärken: 5 Tipps

    Neukunden sind für jedes Unternehmen wichtig. Doch das größte Umsatzpotenzial schlummert für Online-Shops in der Kundenbindung, denn: Was bringen mir Neukunden, wenn ich sie auf lange Sicht nicht halten kann? Erfahren Sie jetzt, wie Sie einmal gewonnene Kunden gekonnt an Ihren Online-Shop binden und langfristig davon profitieren.

    Zum Blogpost
  • Wir recherchieren für den Erfolg Ihres Online-Shops!

    Jetzt unseren kostenlosen E-Commerce Newsletter abonnieren und nachhaltig wachsen.

    Bitte aktiviere JavaScript in deinem Browser, um dieses Formular fertigzustellen.