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Exit Intent Popups: Mehr Conversions im Online-Shop

15.11.19, Diego Delbosque

Exit Intent Popups (auch: Exit Intent Layer) sind Dialogfenster, die dem Besucher kurz vor dem Verlassen einer Webseite angezeigt werden. Sie unterscheiden sich von anderen Popups in erster Linie durch den Trigger. Je nach Zielsetzung kann dies bedeutende Vorteile haben. Um es vorwegzunehmen: Möchte man kundenzentriert vorgehen und dem Besucher eine angenehme Customer Journey bieten, ohne auf diesen Kommunikationskanal zu verzichten, sind Exit Intent Popups das Mittel der Wahl.

Online-Shops können somit Kaufabbrecher zurückgewinnen und Newsletter Abonnenten generieren, ohne den Besucher zu nerven. Im Gegenteil: Steckt hinter den Exit Intent Popups zudem eine intelligente Software, die den Inhalt und die Tonalität der Nachricht personalisiert, wird der Besucher die Kontaktaufnahme gleichzeitig als Serviceleistung wahrnehmen.

 

Welche Trigger (Auslösemechanismen) existieren?

Um den Unterschied von Exit Intent Popups zu anderen Arten von Popups zu verstehen und sich die Vorteile bewusst zu machen, sollten die gängigen Auslösemechanismen (auch Trigger genannt) genauer unter die Lupe genommen werden:

  1. Der Mouse-Out-Trigger löst das Popup erst dann aus, wenn der Besucher die Webseite verlassen möchte. Je nach Gerät gibt es unterschiedliche Auslöser. Entsprechende Technologien erkennen auf Desktops und Laptops, wenn der Mauszeiger kurz davor ist, den Tab oder das Fenster zu schließen. Auf mobilen Geräten hingegen kann der Auslöser der Zurück-Button oder ein Tab- sowie ein Appwechsel sein. Für Exit Intent Popups wird dieser Trigger verwendet.
  2. Der Time-Delay-Trigger löst das Popup dagegen nach einer zuvor definierten Zeit aus. Dieser Auslösemechanismus soll sicherstellen, dass der Besucher eine gewisse Zeit hat, um sich die Webseite anzusehen. Der Trigger beeinträchtigt jedoch die User Experience, was oft dazu führt, dass Besucher die Webseite verlassen bzw. den Kauf abbrechen.
  3. Der Scroll-Trigger spielt das Popup aus, wenn der Besucher einer Webseite bis zu einem gewissen Punkt scrollt. Wann dieser Punkt erreicht ist, kann jede Webseite und jeder Online-Shop für sich selbst entscheiden. Dieser Trigger soll sicherstellen, dass der Besucher genug Interesse gezeigt hat, bevor ihn ein Popup angezeigt wird. Auch dieser Auslösemechanismus berücksichtigt jedoch nicht die User Experience. Schaut sich ein Besucher beispielsweise die Produkte eines Online-Shops an und scrollt weiter nach unten, wird ihn ein durch den Scroll-Trigger ausgelöstes Popup mit hoher Wahrscheinlichkeit stören.

 

Mit Exit Intent Popups zu mehr Conversions

Mit der Exit Intent Technologie lassen sich mehr Conversions erzielen, ohne den Besucher zu nerven und somit das Risiko einzugehen, dass dieser die Webseite verlässt. Conversions können Kaufabschlüsse, aber auch qualifizierte Leads (Newsletter Abonnenten) sein.

 

  • Rückgewinnung von Warenkorbabbrechern

Jeder Online-Shop ist mit Besuchern konfrontiert, die Produkte in den Warenkorb legen, ohne den Einkauf abzuschließen. Eine verpasste Chance, denn diese Kaufabbrecher zeigen großes Interesse. Die Kaufwahrscheinlichkeit ist in diesem Teil der Customer Journey um ein Vielfaches höher. An dieser Stelle können Exit Intent Popups mit personalisiertem Inhalt eingesetzt werden, um den potentiellen Warenkorbabbrecher doch noch zum Kaufabschluss zu bewegen. Das kann je nach Kaufabbrecher und Abbruchgrund beispielsweise ein individueller Gutscheincode oder das Anbieten des Telefon-, Whatsapp- sowie E-Mail-Services sein.

 

  • Generierung von Newsletter Abonnenten

Ob Online-Shop, Reiseanbieter oder Online-Magazin: Newsletter Abonnenten spielen für viele Webseiten eine große Rolle, wenn es darum geht, Kunden an sich zu binden. Diese zu generieren ist nicht immer ganz einfach. Einerseits möchte man so viele Besucher wie möglich erreichen, um sie als Leads zu gewinnen und in Kunden umzuwandeln. Andererseits möchte man die User Experience nicht stören, indem mitten im Kauferlebnis ein Popup erscheint, das womöglich zu einem genervten Kaufabbrecher führt. Auch in diesem Fall bieten Exit Intent Popups eine risikofreie Lösung. 

Um den bestmöglichen Erfolg sicherzustellen, sollte der Inhalt auch bei der Generierung von Newsletter Abonnenten personalisiert sein, denn nicht immer ist ein Gutscheincode das passende Incentive. Manchmal ist es die Angst, etwas zu verpassen (“FOMO”: Fear Of Missing Out) oder einfach eine passende Information, mit der sich ein Newsletter Abonnent gewinnen lässt.

Hierfür bieten wir übrigens auch eine eigene Lösung an: Newsletter Opt-Ins.

 

Mit personalisierten Exit Intent Popups zum Erfolg

Die Funktionsweise und der Nutzen von Exit Intent Popups sollten hiermit geklärt sein. Nun stellt sich die Frage, wie genau der Inhalt so gestaltet wird, dass sich der Besucher angesprochen fühlt. Die Antwort: Personalisierung. Der uptain® ALGORITHMUS ermittelt mithilfe intelligenter Datenverarbeitung wichtige Kundencharakteristika und den individuellen Abbruchgrund. Auf Grundlage dessen wird dem Besucher im Falle eines Abbruchs ein Exit Intent Popup zugespielt, das exakt auf ihn zugeschnitten ist.

Dank der Exit Intent Technologie können Webseitenbetreiber gezielt Popups einsetzen, ohne den Besucher zu nerven. Geht man inhaltlich zudem auf die individuellen Bedürfnisse des Besuchers ein, lässt sich die Conversion Rate deutlich steigern. Bedingung hierfür ist die Exit Intent Technologie verbunden mit einem entsprechenden Algorithmus.

 

 

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